Fotografie als Meditation

Eine Reise zur Quelle der Kreativität

Torsten Andreas Hoffmann

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Torsten Andreas Hoffmann, Fotografie als Meditation (2018), dpunkt.verlag, Heidelberg, ISBN: 9783960882565

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Descripción / Abstract

Für viele Amateure ist die Fotografie ein Ausgleich, der beruflichen Stress vergessen lässt: beispielsweise mit der Kamera durch eine schöne Landschaft zu wandern, zu schauen, zu empfinden und Bilder zu gestalten. Dieser Prozess hat weitaus mehr mit Meditation zu tun, als man im ersten Moment denken mag.

Torsten Andreas Hoffmann geht mit diesem Buch einen neuen Weg: Er setzt die japanische Zen-Philosophie in Beziehung zur künstlerischen Fotografie und zeigt, dass der Weg der Meditation dazu führen kann, die Quelle wirklicher Inspiration leichter zu finden. Meditation und Fotografie haben vieles gemeinsam: Beides ist auf den gegenwärtigen Moment bezogen, beides erfordert einen höchsten Grad an Aufmerksamkeit, beides gelingt am besten, wenn der Geist von störenden Gedanken frei und unvoreingenommen ist. Hoffmanns Basis bleibt jedoch stets die Fotografie. Mit seinen stimmungsvollen Bildern von Landschaften, Städten, Menschen und Naturmotiven, seinen klugen Bildanalysen und instruktiven Texten erschließt der Autor dem Leser eine völlig neue Betrachtungsweise, ohne dabei die handfesten Kriterien der Bildgestaltung und Aufnahmetechnik aus den Augen zu verlieren.

Besonders für die Menschen, die glauben, hauptsächlich durch perfekte Beherrschung der Technik gute Fotos zu erzielen, ist dieses Buch eine Bereicherung. Denn es führt vor Augen, wie wichtig es für das kreative Handeln ist, sich auf die eigene Intuition einzulassen. So ist es Ziel dieses Buchs, den Leser zu einem eigenen fotografischen Ausdruck anzuregen.

Für die Zweitauflage wurden zahlreiche neue Bildbeispiele verwendet. Außerdem wurden etliche neue Kapitel zu Themen wie Meditation in der Landschaftsfotografie oder der Fotografie von Lost Places neu aufgenommen. Zudem beweist der Autor, dass ein meditativer Ansatz in keiner Weise einem kritischen Blick widerspricht.

Descripción

Torsten Andreas Hoffmann ist Fotograf, Buchautor und leitet Fotoworkshops. Er studierte Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Fotoreisen führten ihn u. a. nach Indien, Indonesien, Mexiko, Nepal, in die Türkei, die USA, die Sahara und die Vereinigten Arabischen Emirate. In zahlreichen Ausstellungen renommierter Galerien (u. a. Leica Galerie Frankfurt, Leica Galerie Salzburg, imago-fotokunst Berlin, Jehangir Art Gallery Mumbai) und Publikationen (über 20 Bildbände) waren seine Arbeiten zu sehen. Magazine wie Geo, Merian, Chrismon, Photographie, mare u. a., aber auch internationale Magazine haben seine Arbeiten veröffentlicht. Seine konzeptionelle Arbeit über den 11. September 2001 wurde weltweit verbreitet.
Seit 2003 schreibt er regelmäßige Bildgestaltungsserien in bekannten Fotozeitschriften und international erfolgreiche Didaktikbücher wie sein in sechs Sprachen erschienener Klassiker "Die Kunst der Schwarzweißfotografie" oder sein neuestes Buch "Der abstrakte Blick". Hat er sich jahrelang der Schwarzweißfotografie verschrieben, so widmet er sich mittlerweile auch der konzeptionellen Fotografie und arbeitet für große Projektentwicklungsgesellschaften. Seine Kalender, Bücher und Fotografien haben etliche Auszeichnungen errungen. Zahlreiche Bilder hängen in verschiedenen Sammlungen und Vorstandsetagen von Banken und anderen Unternehmen. Er ist Mitglied der Münchner Bildagentur LOOK, des BBK Frankfurt und der Deutschen Gesellschaft für Photografie (DGPh).
Er lebt bei Frankfurt und in Goslar.

Índice

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Gedanken über Fotografie und Meditation
  • 2 Was ist das Interessante an der Zen-Philosophie?
  • 3 Zen ist nicht »light«
  • 4 Die Praxis des Zazen
  • 5 Was ist Mystik oder Gedanken über Nicht-Gott
  • 6 Was stellt man sich ­gemeinhin unter einem meditativen Foto vor?
  • 7 Westliches und östliches Denken
  • 8 Schubladen und unmittelbare Erfahrung
  • 9 Ist Fotografie ein Leben aus zweiter Hand?
  • 10 Fotografie als direkte Erfahrung
  • 11 Die Dualität auflösen
  • 12 Studium und Punctum
  • 13 Eindruck und Ausdruck
  • 14 Was ist Tiefe oder das Geheimnis der Nacht
  • 15 Landschaftsfotografie ist Kontemplation
  • 16 Ein kritischer Geist ­widerspricht keiner ­meditativen Haltung
  • 17 Innere und äußere Landschaften
  • 18 Die vermeintliche Objektivität der Fotografie
  • 19 Grundstimmungen ausdrücken
  • 20 Das Banale entdecken und gestalten
  • 21 Lost Places
  • 22 Schönheit darstellen, ohne seicht zu sein
  • 23 Fotografie als Rätsel
  • 24 Street Photography
  • 25 Besondere Magie erzeugen
  • 26 Fotografie wie Tuschebilder
  • 27 Zauber des Details
  • 28 Abstraktionen
  • 29 Was ist Kreativität?
  • 30 Beim Meditieren Empfundenes als Bild gestalten
  • 31 Spätere kritische Analyse und Interpretation
  • 32 Der Weg zum eigenen Stil

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