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Simple Wahrheiten und warum ihnen nicht zu trauen ist

Marianne Gronemeyer

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Marianne Gronemeyer, Simple Wahrheiten und warum ihnen nicht zu trauen ist (2014), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783896789181

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Descripción / Abstract

Alle Tage wird man mit den unterschiedlichsten Selbstverständlichkeiten und Patentlösungen, mit geradezu litaneihaft wiederholten ›Richtigkeiten‹ konfrontiert. Jeder kennt dergleichen Satzwahrheiten, die in den Medien tagtäglich zu lesen, zu hören, zu sehen sind: »Wachstum schafft Arbeitsplätze«, »Kinder brauchen Kindergärten«, »Mehr Schule erzeugt mehr Bildung«, »Erfolg gibt recht«, »Leistung braucht Konkurrenz«, »Vorbeugen ist besser als heilen«, »Vertrauen ist gut, Garantie ist besser«. Die Grundfrage, die dieses Buch immer wieder stellt, lautet: Und wenn es nun ganz anders ist? Kann man, sollte man derartigen ›Wahrheiten‹ nicht grundsätzlich misstrauen?

Marianne Gronemeyer stellt in ihrem engagiert geschriebenen Buch allgemein akzeptierte ›Wahrheiten‹ auf den Prüfstand, ihr Anliegen ist es, deren trügerischen oder sogar betrügerischen Kern offen zu legen. Es geht somit um die Umstülpung von Denkgewohnheiten und darum, die Grundannahmen, die unser politisches und persönliches Handeln leiten, zu erschüttern, ja geradezu auf den Kopf zu stellen: Wachstum vernichtet Arbeitsplätze. Schule macht Bildung knapp. Eine Gesellschaft, die für 100 Prozent ihrer Kinder Kindergartenplätze vorhält, ist möglicherweise kinderfeindlich usw.

Descripción

Marianne Gronemeyer stellt in ihrem engagiert geschriebenen Buch allgemein akzeptierte ›Wahrheiten‹ auf den Prüfstand, ihr Anliegen ist es, deren trügerischen oder sogar betrügerischen Kern offen zu legen.

Descripción

Marianne Gronemeyer, geb. 1941, ist Professorin für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Wiesbaden. Bei Primus sind von ihr bereits erschienen: »Das Leben als letzte Gelegenheit« (1993), »Immer wieder neu oder ewig das Gleiche« (2000), »Die Macht der Bedürfnisse« (2002).

Índice

  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort
  • I Sicherheit und Sorge im Alltag
  • Vertrauen ist gut – Garantie ist besser
  • Wachstum schafft Arbeit
  • II Lebensphasen unter dem Zwang des Konsums
  • Generationen kommen und gehen
  • Kinder brauchen Kindergärten
  • Familien brauchen Förderung
  • Sterbende brauchen Sterbeorte
  • III Bildung im Angebot
  • Zukunftsfähig durch lebenslanges Lernen
  • Nicht für die Schule, sondern für’s Leben lernen wir
  • Der Mensch ist ein erziehungsbedürftiges Mängelwesen
  • IV Widerstand und Anpassung
  • Politik ist die Kunst des Machbaren und Erfolg gibt ihr Recht
  • Guter Rat ist teuer
  • Vorbeugen ist besser als heilen
  • V Passagen
  • Verstehen heißt, sich ein Bild machen
  • Jenseits der Stadt liegt das Land
  • Rauchen gefährdet die Gesundheit
  • Man kann das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen
  • Sehnsucht will Erfüllung
  • Anhang
  • Anmerkungen
  • Literaturverzeichnis

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