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Junge Menschen in prekären Lebenslagen

Theorien und Praxisfelder der Sozialen Arbeit

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Tim Middendorf (Hg.), Alexander Parchow (Hg.), Junge Menschen in prekären Lebenslagen (2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISBN: 9783779975304

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Beschreibung / Abstract

Die Profession Soziale Arbeit verortet sich seit jeher eng an der Schnittstelle von Individuum und Gesellschaft. Sie nimmt sowohl die oftmals erschwerten Lebensbedingungen verschiedener Menschen als auch gesamtgesellschaftliche (teilhabebehindernde) Prozesse in den Blick. Der Sammelband stellt explizit Jugendliche und junge Erwachsene in prekären Lebenslagen in den Mittelpunkt, indem in verschiedenen Beiträgen diese Zielgruppe in unterschiedlichen Lebenssituationen in ihrer theoretischen und praktischen Bedeutung für verschiedene Handlungsfelder der Sozialen Arbeit beleuchtet wird.

Beschreibung

Tim Middendorf, Professor für Soziale Arbeit im Kontext prekärer Lebenslagen an der Hochschule Bielefeld (HSBI), ist Dipl.-Sozialarbeiter und Dipl.-Sozialarbeiter sowie Supervisor (M.A.).
Alexander Parchow, B. A. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und M. A. Jugendhilfe - Konzeptionsentwicklung und Organisationsgestaltung, war als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Münster am Fachbereich Sozialwesen tätig.

Lizenz

Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0) (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode)

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Junge Menschen in prekären Lebenslagen – eine multikomplexe Herausforderung für die Soziale Arbeit
  • Literaturverzeichnis
  • Lebensphasen Jugend und junges Erwachsenenalter im Kontext prekärer Lebenslagen
  • Sozialisation und Soziale Arbeit – eine sozialisationstheoretische Perspektive auf junge Menschen in prekären Lebenslagen
  • Prekäre Lebenslagen junger Menschen in der Sozialen Arbeit – eine theoretische Einordnung
  • Generationale und geschlechtliche Differenzmarkierungen als prekäre Lebenslage junger Menschen
  • Jugendliche Lebenswelten in einer Klassengesellschaft
  • Eine neue marginalisierte Generation? Der Alltag jugendlicher Marginalisierter zwischen Schule, Freizeit und Wohnungslosigkeit
  • Vom Aufwachsen armutsbetroffener junger Menschen und den Folgen von Armut
  • (Nicht‑)Wohnen junger Menschen und erzieherische Hilfen
  • Junge Menschen und häusliche Gewalt
  • „Ich war noch nie so entspannt und glücklich“ – Emanzipation aus einer als prekär empfundenen Lebenslage am Beispiel von Selbstmelder*innen in der Inobhutnahme
  • Lebenslage Heimerziehung. Junge Menschen in den stationären Hilfen zur Erziehung zwischen Entwicklungschance und Prekarisierungsrisiko
  • Wenn das Jugendhilfesystem sein eigenes Auffangnetz braucht: Eine Hilfeform zwischen Wohnungslosigkeit und Jugendwohngruppe
  • Familien in Wohnungslosigkeit. Facetten einer unterbelichteten prekären Lebenslage
  • „Weil‘s keinen Ort gibt, wo man hin kann“ – jung, queer und wohnungslos. Eine intersektionale Perspektive auf prekäre Lebenslagen
  • „Ich hab eigentlich die Schule immer positiv im Kopf“. Die Bedeutung des Schulbesuchs für junge Wohnungslose
  • Gesundheit und Versorgung von jungen Menschen in prekären Lebenslagen
  • (Un‑)Sichtbare Prekarität Jugendlicher und junger Erwachsener mit komplexer Behinderung
  • Junge Menschen mit psychischen Störungen: eine Querschnittsaufgabe
  • Prekäre Teilhabe und psychische Gesundheit: Sozialarbeiterische Potenziale der Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche im Kontext seelische Behinderung
  • Durch den Reha‐Dschungel: Junge Menschen mit psychischer Erkrankung auf dem Weg in Ausbildung und Beruf – Herausforderungen für die Soziale Arbeit
  • Internet Gaming Disorder im Kontext prekärer Lebenslagen
  • Die Zugänglichkeit von Care‐Technologien in den Frühen Hilfen
  • An App(le) a day keeps the doctor away – zu digitalen Gesundheitsinterventionen junger Menschen in prekären Lebenslagen
  • Schule, Ausbildung und Einstieg in die Berufswelt
  • Dem Übergangsmanagement von Schule – Beruf zum Trotz – Herausforderungen der Integration von benachteiligten Jugendlichen in den Ausbildungs‐ und Arbeitsmarkt
  • „In meiner Abschlussphase ging es für mich ziemlich hart zu“ – Gesundheitsförderung junger Menschen in prekären Übergängen
  • Die prekäre Situation junger Menschen mit geistiger Behinderung in der beruflichen Orientierung
  • Geld oder Leben? – Überschuldung von jungen Erwachsenen als prekäre Lebenslage und das Angebot der Jugend‐Schulden‐Beratung
  • Lebens‐ und Sozialraum junger Menschen in prekären Lebenslagen
  • Offen für alle? – (Nicht‐)Passungen zwischen Bildungsangeboten und Jugendlichen in prekären sozialen und räumlichen Verhältnissen im Kontext der Jugendarbeit
  • Mobile Jugendarbeit in prekären Lebenslagen
  • Benachteiligende Umweltfaktoren im Kontext biografischer Orientierungsprozesse von Jugendlichen
  • Sozioökonomische Marginalisierung als Bedingung islamistischer Radikalisierung junger Menschen? – Eine qualitative Interviewstudie mit Beratungsstellen und Primärbetroffenen
  • Jugendliche mit Rassismuserfahrungen im öffentlichen Raum. Anerkennungs‐ und aneignungstheoretisch informierte Perspektiven auf eine besonders vulnerable Gruppe
  • Zwischen Freiwilligkeit und Pflicht – Die Psychosoziale Prozessbegleitung als Hilfs‐ und Unterstützungsangebot für minderjährige Opfer von Straftaten
  • Sexualpädagogik mit Jugendlichen in prekären Lebenslagen. Empirische Befunde und Praxisimplikationen im Kontext des Jugendstrafrechts
  • Junge Menschen mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrungen
  • Prekarisierte Lebenslage(n) nach der Flucht. Begleitete Jugendliche in Aufnahmeeinrichtungen als Adressat*innen der Sozialen Arbeit
  • „Leider ist es sinnvoll, das Mädel macht jetzt eine Ausbildung“ – Soziale Arbeit mit jungen Menschen in Duldung unter Zugzwängen des Migrationsregimes
  • Junge unbegleitete Menschen mit Fluchtgeschichte in den Hilfen für junge Volljährige: Eine zentrale Unterstützungsstruktur zwischen Integrationspotenzialen und Entwicklungserfordernissen
  • „Das [Jugendhaus] ist das einzige, was hier so im Zentrum für uns Jugendliche irgendwie ist“. Geflüchtete Jugendliche als Adressat*innen der Offenen Jugendarbeit
  • Sozialarbeiterische Angebote von Selbstorganisationen als Orte des Empowerments für migrantisierte Jugendliche
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