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Beratung von Angehörigen geriatrischer Patientinnen und Patienten durch qualifizierte Pflegekräfte im Rahmen des Übergangs vom Krankenhaus ins häusliche Setting: erste Projekterfahrungen und Erkenntnisse

Regina Stolzenberg, Annette Riedel, Katrin Stopper and Eva Schmedding

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Regina Stolzenberg, Annette Riedel, Katrin Stopper, Eva Schmedding, Beratung von Angehörigen geriatrischer Patientinnen und Patienten durch qualifizierte Pflegekräfte im Rahmen des Übergangs vom Krankenhaus ins häusliche Setting: erste Projekterfahrungen und Erkenntnisse (19.09.2019), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1430-9653, 2018 #04, p.340

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Description

Due to a significant reduction of the mean length of stay in hospitals, the discharge home of a geriatric patient can be a critical juncture in the course of an illness, the patient´s ongoing care and for their relatives (Bartholomeyczik 2014: 513). Unprepared discharge leads to a higher risk of expensive rehospitalisation as well as an increased risk of delayed coping with the disease or delayed (re)attainment of skills for daily life (Wingenfeld 2005/2009, Rothgang et al. 2012 in Menzel-Begemann 2015: 101). The project "accompanied

hospital discharge" of the Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus in Tübingen, contributes to the empowerment of family caregivers during transition of their relatives from the hospital back to their own home. By prospectively counselling of the family caregivers and by preparing them for any predictable demands, the project aims at minimizing the interruption of care. The project is supported by the Ministry of Social Affairs of the state Baden-Württemberg.

Keywords

family caregivers, caring relatives, care consultation, education, discharge management, geriatric patients, training concept, advisory concept, geriatric clinic



Aufgrund des deutlichen Rückgangs der Verweildauern in Krankenhäusern kann die Entlassung ins häusliche Setting für geriatrische Patientinnen und Patienten und für deren Angehörige eine kritische Phase - sowohl im Krankheitsverlauf als auch im Versorgungsalltag - darstellen (Bartholomeyczik 2014: 513). Erfolgt die Entlassung unvorbereitet, besteht ein erhöhtes Risiko einer kostenintensiven Wiedereinweisung oder auch die Gefahr der Verzögerung bei der Krankheitsbewältigung bzw. bei der (Wieder-)Erlangung alltagspraktischer Fähigkeiten (Wingenfeld 2005, Wingenfeld 2009, Rothgang et al. 2012 in Menzel-Begemann 2015: 102). Das vom Sozialministerium Baden-Württemberg geförderte Projekt "Begleitete Entlassung" der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus in Tübingen leistet einen Beitrag dazu, pflegende Angehörige beim Übergang - ihres auf Hilfe und Pflege angewiesenen Angehörigen vom Krankenhaus zurück in die Häuslichkeit - durch eine zugehende Beratung zu stärken, auf die vorhersehbaren Anforderungen dezidiert vorzubereiten und bestenfalls Versorgungsbrüche zu minimieren. Die Erfahrungenaus dem Projekt können konstitutiv sein für vergleichbare Projektvorhaben.

Schlüsselwörter

pflegende Angehörige, Pflegeberatung, Edukation, Entlassungsmanagement, geriatrische Patienten, Schulungskonzept, Beratungskonzept, geriatrische Klinik

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