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Gesammelte Schriften in 19 Bänden

Band 18: Gedichte und Sprüche

Norbert Elias

Cite this publication as

Norbert Elias, Reinhard Blomert(Hg.), Heike Hammer(Hg.), Johan Heilbron(Hg.), Annette Treibel(Hg.), Nico Wilterdink(Hg.), Gesammelte Schriften in 19 Bänden (2004), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518737064

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Description / Abstract

»Es gibt«, so Norbert Elias, »menschliche Erfahrungen und Einsichten, die sich klarer und überzeugender im Kunstwerk, etwa in einem Gedicht, ausdrücken und mitteilen lassen als in einer wissenschaftlichen Abhandlung.«
Daß er mit diesem Satz auch auf seine eigene lyrische Produktion anspielte, wußten zu diesem Zeitpunkt nur wenige. Der unerwartete Erfolg einer Lesung eigener Gedichte, die er 1979 in einer Frankfurter Buchhandlung, der ›Bockenheimer Bücherwarte‹, abhielt, ermutigte ihn, einzelne Gedichte in Zeitungen und Zeitschriften zu publizieren. Zu einem Buch kam es damals jedoch nicht. Erst 1987 veröffentlichte der Suhrkamp Verlag den Band Los der Menschen. Gedichte/Nachdichtungen.
Dieser Band wurde für die Neuausgabe um mehr als dreißig, zuvor verstreut publizierte Gedichte und Sprüche Norbert Elias' ergänzt, darunter einige englische Texte und ein französisches Gedicht, die nun erstmals in deutscher übersetzung vorliegen.
Ein anderer Elias, sprachmächtig auch außerhalb seiner wissenschaftlichen Prosa, tritt hier zutage.

Description

<p>Norbert Elias (1897-1990) wurde am 22. Juni 1897 in Breslau geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte und nach dem 1. Weltkrieg Medizin und Philosophie studierte. Er promovierte bei Richard Hönigswald, wechselte bald zur Soziologie und wurde »inoffizieller Assistent« bei Karl Mannheim. 1933 floh er aus Deutschland über Paris nach England. Von 1954 bis 1962 war er Dozent für Soziologie an der Universität von Leicester, ab 1965 nahm er verschiedene Gastprofessuren unter anderem in Deutschland wahr; größere Anerkennung setzte hier aber erst mit der breiten Rezeption von <em>Über den Prozeß der Zivilisation </em>ein. 1977 erhielt er den Theodor W. Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main. Ab 1984 ließ er sich dauerhaft in Amsterdam nieder, wo er am 1. August 1990 starb.</p>

Table of content

  • [Cover]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhalt
  • I. Los der Menschen. Gedichte. Nachdichtungen
  • Kinderspiele
  • Totentänze
  • Spiele der Männer und Frauen
  • Von der Tangerreise
  • Über das Dichten
  • Wir
  • Die Ballade vom Armen Jakob
  • II. Gedichte, Sprüche
  • Vom Sehen in der Natur
  • Marginal Notes to an introductory lecture in sociology
  • Die wir der Heimat entrissen ...
  • Vorzeichen der Unschuld
  • Saatkorn verstreut in die Winde ...
  • sie hörte nicht auf zu fragen ...
  • der alte Seiltänzer ...
  • Even if they promise ...
  • Madame, ein Parfait? ...
  • Wenn du im Spiegel ...
  • Ob nicht der Weg ins Paradies ...
  • und wer als ein Mensch ...
  • Der süße Honig ...
  • dünne Eisdecke ...
  • Du kommst auf die Minute! ...
  • wo der Kahlschlag ...
  • mitten hineingestellt ...
  • Todsicher ...
  • Sie ist so tapfer ...
  • das Elixier der Alten ...
  • die Menschentiere ...
  • Abschied von Gott
  • Donner des Herbstgewitters ...
  • Vergangenheit schlägt die Zukunft tot ...
  • Demokrit, kein Menschenfreund ...
  • Biographen Biographie ...
  • Du bist überhaupt nur da ...
  • Erst verläßt du die Eltern ...
  • Wo sind sie alle ...
  • Man will es sagen ...
  • Wittgenstein hat gesagt ...
  • Ihr wißt es schon, wir wissen noch nicht ...
  • Editorischer Bericht
  • Literatur
  • Übersetzungen
  • Nichts
  • auf dem Sturm reiten
  • Randbemerkungen zu einer Einführungsvorlesung in Soziologie
  • Sprüche
  • was werde ich tun
  • Nachweise
  • Ausführliches Inhaltsverzeichnis

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