Psychologie für Soziale Berufe in der Straffälligenhilfe

Ein Praxisbuch mit Fallbeispielen

Johannes Lohner und Christiane Heigermoser

Diese Publikation zitieren

Johannes Lohner, Christiane Heigermoser, Psychologie für Soziale Berufe in der Straffälligenhilfe (2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISBN: 9783779956068

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Beschreibung / Abstract

Straffälligenhilfe ist ein Bereich in der Behandlung von sogenannten Rand- und Risikogruppen. So ist es Haupt- wie auch Schnittstellenthema in vielen psychosozialen Settings.
Die Kenntnis psychologischer Konzepte und Erklärungsansätze von Straffälligkeit und Rückfallvermeidung ist für Fachkräfte unerlässlich. Im vorliegenden Band werden ausgehend von Fallbeispielen relevante Erkenntnisse der Psychologie zur Erklärung von Straffälligkeit sowie daraus abgeleitete Interventionsformen behandelt. Dies liefert Praktiker*innen konkrete Hinweise für den Umgang mit Straffälligen. Dazu zählen unter anderem der Aufbau einer gelingenden Arbeitsbeziehung, die Behandlung individueller Risiken und auch die Ressourcenarbeit, um so einen Ausstieg aus der Kriminalität zu erleichtern.

Beschreibung

Prof. Dr. phil. Johannes Lohner, Diplom-Psychologe, ist Studiendekan der Fakultät Soziale Arbeit und Professor für Klinische Sozialarbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut.
Christiane Heigermoser ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut mit den Lehrgebieten Soziale Arbeit mit Hard-to-reach-Klienten und Street Work.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Einleitung
  • I Wer wird behandelt?
  • 1 Überblick: Deliktgruppen und Täter:innenprofile
  • 2 Dissoziale und Antisoziale Persönlichkeitsstörung, Psychopathy
  • II Wo wird behandelt?
  • 3 Zwangskontext – Straffälligenhilfe
  • 4 Ambulante Settings zur Behandlung straffälliger Menschen
  • 5 Stationäre Settings zur Behandlung straffälliger Menschen
  • III Wie wird behandelt?
  • 6 Grundsätze der Straftäterbehandlung
  • 7 Risiko- und Ressourcenorientierung
  • 8 Beziehungsaufbau und Beziehungsgestaltung
  • 9 Motivationsarbeit
  • 10 Was wirkt wie? – Settingübergreifende methodische Ableitungen
  • 11 Bezug der eigenen Traumaerfahrungen zum Behandlungsverlauf
  • 12 Neben-Wirkungen einer Inhaftierung
  • 13 Grenzen der Behandelbarkeit
  • IV Wer behandelt?
  • 14 Wer behandelt wie gut – Berufswahl, Selbstreflexion, Anregung für Supervision
  • 15 Anstatt eines Schlusswortes – ein kleines Zeichen der Hoffnung
  • Literatur
  • Stichwortverzeichnis

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