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Die Sicht von Schülerinnen und Schülern mit Schulbegleitung auf ihre soziale Situation: „Mit meiner Klasse ist es wie mit ’ner Ehe. Irgendwann funktioniert’s“.

Analyse und Implikationen einer qualitativen Studie

Katharina Henn, Leonore Thurn, Ruth Himmel, Kathrin Mörtl, Jörg M. Fegert und Ute Ziegenhain
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Katharina Henn, Leonore Thurn, Ruth Himmel, Kathrin Mörtl, Jörg M. Fegert, Ute Ziegenhain, Die Sicht von Schülerinnen und Schülern mit Schulbegleitung auf ihre soziale Situation: „Mit meiner Klasse ist es wie mit ’ner Ehe. Irgendwann funktioniert’s“. (17.04.2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0044-3247, 2022 #3, S.408

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Beschreibung / Abstract

Schulbegleitung ist eine von Sozial- und Jugendämtern finanzierte (Einzelfall-)Hilfe für Kinder und Jugendliche, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigung einen höheren Unterstützungsbedarf aufweisen, als das heutige Schulsystem decken kann. Ihr Aufgabenspektrum erstreckt sich von Assistenzaufgaben bis zu pädagogischen Interventionen und changiert zwischen notwendiger individueller Unterstützung und potenzieller Stigmatisierung. In der hier vorgestellten Studie wurden 21 Schüler*innen zu ihren Erfahrungen mit Schulbegleitung interviewt. Die Auswertung nach Mayring sowie eine merkmalsheterogene Typenbildung nach Kuckartz zeigten, dass Schüler*innen in ihrer Peergroup anerkannt sein möchten, es aber nur teilweise sind. Die Schulbegleiter*innen sind wichtige Akteure der schulischen Inklusion, aber sie können eine solche auch erschweren, wenn Schüler*innen sie als Stigma empfinden. Diskutiert wird, wie die soziale Teilhabe der Schüler*innen verbessert werden kann.

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