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Mythos Redefreiheit

Toleranz und No-Platforming in der vielstimmigen Demokratie

Volker M. Heins

Diese Publikation zitieren

Volker M. Heins, Mythos Redefreiheit (2021), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISSN: 1860-2177, 2021 #1, S.171

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Der Beitrag untersucht die Gründe, die im Prinzip angeführt werden könnten, um die Redefreiheit von bestimmten Sprechern insbesondere an Universitäten zu beschneiden. Das Argument lautet, dass die Verweigerung von Sprechgelegenheiten unter bestimmten Bedingungen gerechtfertigt werden kann, insbesondere (a) wenn eine Bühne voraussichtlich dazu genutzt wird, um verletzliche Gruppen weiter herabzuwürdigen und zu erniedrigen, (b) wenn sich der Protest gegen Sprecherinnen richtet, die aufgrund ihrer sozialen Macht ohnehin über zahlreiche Redechancen verfügen, und (c) wenn die Unterbindung der Redefreiheit selbst sprachförmig ist und keine Gewalt angewendet wird.

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