Inklusion am Lebensende

Menschen mit geistiger Behinderung begleiten

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Kath. Akademie der Erzdiözese Freiburg (Hg.), Inklusion am Lebensende (2020), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784132945

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Beschreibung

Das Buch stellt die Entwicklung einer Hospiz- und Palliativkultur in Einrichtungen der Eingliederungshilfe vor. Die Beiträge präsentierendie Ergebnisse der Vorträge und Workshops des Fachtags „Inklusion am Lebensende?! Menschen mit geistiger Behinderung bis an das Lebensende begleiten“ im März 2019. Daraus ergeben sich erste Anregungen aus der Praxis für die Praxis. Zielgruppe sind Interessierte aus dem Bereich der Eingliederungshilfe und der Hospiz- und Palliativarbeit.

Beschreibung / Abstract

Das Buch stellt die Entwicklung einer Hospiz- und Palliativkultur in Einrichtungen der Eingliederungshilfe vor. Die Beiträge präsentierendie Ergebnisse der Vorträge und Workshops des Fachtags „Inklusion am Lebensende?! Menschen mit geistiger Behinderung bis an das Lebensende begleiten“ im März 2019. Daraus ergeben sich erste Anregungen aus der Praxis für die Praxis. Zielgruppe sind Interessierte aus dem Bereich der Eingliederungshilfe und der Hospiz- und Palliativarbeit.

Kritik

"Als erstes besticht dieses Werk durch das Konzept, auch Menschen mit Behinderung als Leser*innen anzusprechen. Daher wird jedem Artikel, ob der Einleitung, Praxisbeispielen, der Präsentation wissenschaftlicher Projekte oder dem Fazit, konsequent eine grafisch hervorgehobene Zusammenfassung vorangestellt. (...) Die d104e in ihrer Vielfalt geben einen Einblick in das Feld von Wissenschaft und Praxis, zeigen die Dynamik in der Befassung mit dem Thema, aber auch noch die Notwendigkeit einer tatsächlich inklusiven Arbeit auf. Dieses Buch ist als Einstieg in das Thema durch die vielen Praxisbeispiele hervorragend geeignet."

Gurdun Silberzahn-Jandt, in: Dr. med. Mabuse 254, November/Dezember 2021

"Ein besonderes seit dem im Jahr 2017 eingeführten §132g SGB V mehr als notwendiges Buch. Es bietet Fachkräften in der Behindertenhilfe und Psychiatrie wichtige Orientierungshilfen, um das Lebensende von Menschen mit Beeinträchtigungen nach deren individuellen Wünschen in Würde zu gestalten, und hilft, die Kompetenzen zu entwickeln, um in schwierigen Fällen ethisch korrekt zu entscheiden. Konkrete Tipps sowie eine umfassende d104- und Materialsammlung machen es für die Praxis besonders wertvoll."

In: neue caritas 1/2020, Seite 36.

"Für sehr gut erachte ich die d104e in leichter Sprache, die jedem Kapitel vorangestellt sind, da sie den Adressatenkreis erweitern oder: Da es um das Thema Sterben von Menschen geht, die mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in der geistigen Entwicklung leben, sollen diese die d104e, die sie angehen, auch lesen können – und das geht nun mal am besten über das Format Leichte Sprache."

Dr. Carsten Rensinghoff, EUTB beim Malteser Hilfsdienst e.V., 22.01.2021, in: socialnet-Rezensionen, https://www.socialnet.de/rezensionen/27840.php

Dieses Buch bietet einen Überblick über die in diesem Rahmen [Fachtag zum Thema der hospizlich-palliativen Begleitung von menschen mit einer 'geistigen Behinderung') gewonnenen Erkenntnisse zur Entwicklung einer Hospiz- und Palliativkultur in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. (…) Vervollständigt wird der Tagungsband durch vier aktuelle Erfahrungsberichte und einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen der Palliativarbeit. Damit eröffnen die jeweils durch Zusammenfassungen in Einfacher Sprache ergänzten Beiträge fundierte Anhaltspunkte für die Praxis und für die fachliche und politische Kommunikation.

Aus: Soziale Arbeit 3.2021

Beschreibung

Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.

Beide Organisationen engagieren sich projektorientiert in den Bereichen Hospiz und Palliative Care.

Inhaltsverzeichnis

  • Inklusion am Lebensende
  • Inhalt
  • Einleitung
  • … damit es am Ende „gut“ wird
  • Inhaltliche Einführung
  • Das andere Leben
  • Beiträge
  • Der Mensch zählt – bis zuletzt! Die Hospizbewegung
  • Der Mensch im Mittelpunkt: Das Forschungsprojekt PiCarDi
  • Zukunftsplanung zum Lebensende: Mein Wille! Über das eigene Sterben sprechen – mit der Patientenverfügung in Leichter Sprache
  • Palliative Begleitung – mit und für Bewohnerinnen und Bewohner von Häusern der Lebenshilfe Bochum
  • Arbeitsgruppen
  • Chancen und Grenzen gemeinsamen Handelns: Kooperationen zwischen Eingliederungshilfe und Hospizarbeit etablieren
  • Zukunftsplanung zum Lebensende: Einsatz der Patientenverfügung in Leichter Sprache
  • Wie entscheiden, was zu tun oder zu lassen ist? Ethische Fallbesprechungen umsetzen
  • Was jede und jeder tun kann: konkrete Anregungen für die Trauerbegleitung von Menschen mit geistiger Behinderung
  • Konkret vor Ort: Praxisbericht über ein Implementierungsprojekt des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.†‰V.
  • Erfahrungen aus derPraxis
  • Pfade des Abschieds – in der Tagesgruppe eines Wohnhauses für Menschen mit Behinderung
  • Die Regenbogengruppe – Trauerbegleitung von Menschen mit Behinderung
  • Gemeinsam Trauer erleben und gestalten – im Rahmen der Seniorenarbeit des Arbeitskreises Behinderte an der Christuskirche (ABC) Freiburg
  • Wie ich will?! Sterbebegleitung und Vorsorgegespräche in Wohngruppen der Eingliederungshilfe
  • Ausblick
  • Gemeinsam Sorge tragen – bis ans Lebensende!
  • Materialsammlung
  • Dank
  • Autorinnen und Autoren

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