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„Mein Rucksack und meine Hunde waren alles was ich hatte!“

Erfahrungsbericht aus Adressat*innenperspektive

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„Mein Rucksack und meine Hunde waren alles was ich hatte!“ (22.06.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0947-8957, 2020 #5, S.275

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In dem vorliegenden Beitrag schildert Laura ihre biografischen Erfahrungen, die sie aus ihrem Elternhaus auf die Straße führten und in dessen Folge sie eigene (Über-)Lebensstrategien im Zusammenleben mit einem, später zwei Hunden entwickelte. Professionelle Hilfe, die sie sich an manchen Punkten durchaus gewünscht hätte, scheitert in ihren Beschreibungen bereits an den Hürden im Zugang. In den exemplarischen Schlüsselmomenten im Kontakt mit dem Jugendamt, dem Englischlehrer, dem Ordnungsamt, der Polizei und dem Kinder- und Jugendnotdienst lässt sich viel darüber erfahren, wieso sich Laura in einer prekären Lebenssituation letztlich bewusst gegen staatlich organisierte Unterstützungsleistungen entscheidet. Damit steht ihre retroperspektive Betrachtung exemplarisch für die Erkenntnis, dass ohne ein Anknüpfen an eigene Lösungsmuster und sogenannte ‚subjektive Hilfepläne‘ der jungen Menschen keine (sinnvollen) Hilfen zustande kommen können.

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