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Geschlechtstypische Effekte im Kontext universitärer Berufungsverfahren

Martin Schweer, Robert Lachner und Yvonne Friederich

Diese Publikation zitieren

Martin Schweer, Robert Lachner, Yvonne Friederich, Geschlechtstypische Effekte im Kontext universitärer Berufungsverfahren (24.10.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0943-5484, 2020 #1, S.16

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Beschreibung / Abstract

Zwar ist ihr Anteil in leitenden Positionen im Bereich der Hochschulen und Forschungsinstitutionen in den letzten Jahren angestiegen, nach wie vor sind Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen jedoch unterrepräsentiert, dies gerade auch aufgrund der schwindenden Beteiligung von einer hierarchischen Ebene zur nächsthöheren. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Beitrag die für die (zukünftige) Karriereentwicklung von Wissenschaftler*innen entscheidenden Berufungsverfahren auf etwaige geschlechtstypische Effekte hin empirisch analysiert. Die Anteile der Geschlechter in den einzelnen Berufungsphasen werden in Zusammenhang mit den diesbezüglichen Verteilungen in den Berufungskommissionen untersucht, dies auch unter Berücksichtigung disziplinärer Besonderheiten und etwaiger Veränderungen im zeitlichen Verlauf. Als Datenbasis dienen die Dokumente diverser Verfahren aus verschiedenen Fachdisziplinen einer am Professorinnenprogramm teilnehmenden niedersächsischen Universität im Zeitraum von 1995 bis 2012. Implikationen für die künftige Forschung zur Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem werden abschließend diskutiert.

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