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Gedächtnis und Gesellschaft

Gedächtnissoziologische Perspektiven auf Vergesellschaftungsprozesse

Oliver Dimbath, Nina Leonhard und Gerd Sebald

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Oliver Dimbath, Nina Leonhard, Gerd Sebald, Gedächtnis und Gesellschaft (28.10.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2195-0695, 2020 #1, S.145

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Beschreibung / Abstract

Im letzten Jahrzehnt hat sich eine Variante der Wissenssoziologie entwickelt, die sich grundlegend am Begriff des Gedächtnisses orientiert und damit insbesondere zeitliche Bezüge in sozialen Prozessen in den Fokus rückt. Mit der Weiterentwicklung des gedächtnissoziologischen Ansatzes stellt sich die Frage nach seinem gesellschaftstheoretischen Potenzial. Der Text lotet diese Perspektive aus. In einem ersten Schritt wird die prozessorientierte Gedächtnissoziologie kurz skizziert. Danach erfolgt eine erste Einordnung dieses Ansatzes entlang der Unterscheidung Sozialtheorie/Gesellschaftstheorie. Drittens werden einige Probleme des Gesellschaftsbegriffs erörtert und damit eine Grundlage für die Diskussion der gesellschaftstheoretischen Perspektiven geschaffen, die im vierten Schritt entwickelt werden. Neben der grundsätzlichen Leistung der Temporalisierung, die ein derartiger prozessorientierter Ansatz ermöglicht, werden insbesondere die Erfassung von Antagonismen und Konflikten und die Konzeptualisierung gesellschaftlichen Wandels bzw. gesellschaftlicher Transformationen skizziert.

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