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Care. Macht. Arbeit

Lebenswelten von Alleinerziehenden

Valerie Jochim

Diese Publikation zitieren

Valerie Jochim, Care. Macht. Arbeit (2020), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593445489

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Wie sieht der Alltag von Alleinerziehenden aus? Mit welchen Hindernissen werden sie konfrontiert und wie gehen sie damit um? Anhand von Interviews mit Alleinerziehenden in München zeigt dieses Buch auf, wie aufgrund struktureller Rahmenbedingungen erschwerte Lebenssituationen individuell verhandelt werden. Deutlich werden dabei sowohl Schwierigkeiten als auch Selbstermächtigungsprozesse Einzelner. Nicht zuletzt veranschaulicht die Autorin den Druck, den alleinerziehende Elternteile auf emotionaler, finanzieller und zeitlicher Ebene erfahren: Sie werden damit konfrontiert, nicht genügend Zeit für Care und Erwerb zu haben und darüber hinaus von ihrem Erwerb häufig nicht leben zu können.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Hinführung
  • Alleinerziehend – Begriffsbestimmungen
  • An vorhandenes Wissen anknüpfen – Forschungsstand
  • Aufbau der Arbeit
  • »Das Private ist politisch«: Familie. Macht. Arbeit
  • Frau und Mann – eine harmonische Ergänzung: Historie
  • »Entzauberung der Welt«: Feministisches (Nach)Denken
  • Vater, Mutter, Kind? Mythos Familie
  • Subventionierung der Ehe: familienpolitischer Rahmen
  • Ein-Elter-Familien im Spannungsfeld von (Re)Produktion
  • Care-Seiten des Lebens: der Wert von Arbeit
  • Alleinerziehende zwischen Reglement und Selbstermächtigung
  • München – eine Stadt als Lebensraum?
  • Eine Stadt in Zahlen – Politik und Infrastruktur
  • Soziale Welt: Frauen- und Gleichstellungsprojekte in München
  • Anknüpfungen und Vorgehensweise
  • Samplebildung
  • »What is it like?« Eigene Herangehensweisen reflektieren
  • Vielschichtige Realitäten: Lebenswelten Alleinerziehender
  • Frau B.: »Also es kommt keiner und nimmt dich an der Hand«
  • Herr L.: »Ich darf nicht krank werden. Ist nicht vorgesehen«
  • Frau J.: »Mir bleibt genau nichts«
  • Frau N.: »Kinder von Alleinerziehenden nehmen wir ungern«
  • Frau C.: »Ich würde mir komisch vorkommen, Hilfe in Anspruch zunehmen«
  • Frau R.: »Das Label ›Alleinerziehend‹ inkludiert so viele andere Dinge«
  • Frau H.: »Ich fühl’ mich gut ohne Mann«
  • Familienwandel in starren Strukturen: Schlussbetrachtungen und Ausblicke
  • Lücken im System – (Betreuungs)Leerstellen in München
  • Zeit ist Geld?
  • München als Netz und Lebensraum – über Ein- undAusschlüsse
  • Beziehungsweisen: Alleinerziehend
  • Druck auf allen Ebenen
  • Verschiedene Wege gehen
  • Literatur
  • Quellen
  • Danksagung

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