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Religion hilft, Religion schadet

Wie der Glaube unsere Gesundheit beeinflusst

James Griffith

Diese Publikation zitieren

James Griffith, Religion hilft, Religion schadet (2013), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783534718818

Getrackt seit 05/2018

235
Accesses

Beschreibung / Abstract

In einer Zeit, in der eine Rückkehr zu spirituellen und religiös-moralisch definierten Werten festzustellen ist, treten zunehmend zwei Phänomene zutage: Zum Einen wird immer stärker die heilende Kraft der Religion auf gläubige Menschen bei der Behandlung von Krankheiten sichtbar. Viele Mediziner sind überzeugt, dass gläubige Menschen besser mit ihrer Krankheit fertig werden und höhere Heilungschancen haben. Doch warum ist das so? Zum Anderen zeigt sich, dass immer mehr Fälle von geistiger Verwirrung ebenfalls religiös motiviert sind. Dies reicht von harmlosen psychischen Problemen bis hin zu extremen Schizophrenien, religiös motiviertem Selbstmord oder Amoklauf. Die Ambivalenz der Auswirkungen von Religion, die offenbar gleichermaßen zu heilen oder zu schaden vermag, wird im vorliegenden Band erstmals zusammengefasst und anhand von konkreten Fallbeispielen aus der medizinischen Praxis erläutert.

Beschreibung

Glaube und religiöse Überzeugungen beeinflussen, wie Menschen sich verhalten und auf medizinische oder mentale Probleme reagieren. Anhand von Fallbeispielen erläutert James L. Griffith, wie Religion einerseits psychische Probleme auslösen, andererseits bei der Heilung von Krankheiten helfen kann.

Beschreibung

James L. Griffith ist Professor für Psychiatrie und Neurologie und stellvertretender Lehrstuhlinhaber des Instituts für Psychiatrie und Verhaltensforschung der George Washington University in Washington DC. Er arbeitet zudem als Berater bei psychologischen Problemen, die durch religiöse Motive geprägt sind.

Inhaltsverzeichnis

  • Front Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Wenn Religion schadet: Eine Frage psychischer Gesundheit?
  • Religion stellt vor moralische Dilemmas
  • Vergrößern von Krankheit und Leiden: Die dunkle Seite der Religion
  • Den unerwarteten Einflüssen der Religion nachspüren
  • Die meisten schädlichen Auswirkungen der Religiosität entstehen nicht durch psychische Krankheiten
  • Manche schädlichen Auswirkungen der Religiosität sind eine Folge psychischer Krankheit
  • Sollen Therapeuten die destruktiven Auswirkungen der Religiosität behandeln?
  • Religiös geprägte Patienten – eine Herausforderung für den Kliniker
  • Über Konflikte wegen des Verhaltens hinausgehen: Das Verhältnis zu religiös geprägten Patienten wird rehumanisiert
  • Ein Wegweiser durch das Terrain der Religion
  • 1 Was die Soziobiologie zum schädlichen Gebrauch von Religion erklärt
  • 2 Neurobiologische Erklärungen zum krankmachenden Gebrauch der Religion
  • 3 Den Rahmen abstecken: Der Dialog über Religiosität wird eröffnet
  • 4 Die persönliche Spiritualität durch existenzialistisches Nachfragen aufspüren
  • Wenn Religiosität Leiden bringt
  • 5 Wenn Gott zum Elternersatz wird: Klinische Probleme durch unsichere Bindungen
  • 6 Die Herde als sichere Zuflucht: Klinische Probleme durch soziale Hierarchien, Gemeinschaftsbildung und reziproken Altruismus
  • 7 Die persönliche Spiritualität gegenüber der soziobiologischen Religion stärken
  • 8 Die Frommen, die nur ihre eigenen Leute schützen: Klinische Probleme durch Gemeinschaftsbildung, Verwandten-Selektion und sozialen Austausch
  • Wenn psychische Krankheit die Religiosität durchdringt
  • 9 Religion als Sprachrohr für psychische Krankheit
  • 10 Dunkle Nächte und Ekstase: Wenn eine Gemütsstörung die Religion verzerrt
  • 11 Verworrene Welten – Wenn Religion durch Psychosen verzerrt wird
  • 12 Furcht und Schrecken – Wenn Religion durch Angststörungen einschrumpft
  • Die Position des Arztes
  • 13 Einen eigenen Standpunkt finden – Das Gespräch mit religiös geprägten Patienten
  • Literaturverzeichnis
  • Register
  • Informationen Zum Buch
  • Informationen Zum Autor
  • Back Cover

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