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Intersektionalität und Anerkennung. Biographische Erzählungen älterer Frauen aus Ostdeutschland

Anna Sarah Richter

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Anna Sarah Richter, Intersektionalität und Anerkennung. Biographische Erzählungen älterer Frauen aus Ostdeutschland (2018), Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISBN: 9783779947875

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Beschreibung

Alter und ostdeutsche Herkunft können ebenso wie Geschlecht oder Ethnizität als soziale Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse verstanden werden. Wie sich die soziale Zuweisung der strukturell abgewerteten Positionen auf die konkrete Lebensgestaltung und die Selbstdeutungen älterer Frauen aus Ostdeutschland auswirkt und wie sie sich diese Positionen aneignen untersucht die qualitative Studie aus intersektionaler Perspektive. Dazu werden eine subjekttheoretische Fundierung und eine anerkennungstheoretische Erweiterung des Konzepts der Intersektionalität vorgenommen. Im Ergebnis zeigt sich insbesondere die übergreifende Bedeutung ostdeutscher Zugehörigkeit für die Selbstdeutungen der Befragten.

Kritik

»[E]ine tiefgründige theoretische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen positionellen und strukturellen Aneignungen ostdeutscher älterer Frauen, deren Ungleichheiten klar rekonstruiert werden und die einen wissenschaftlichen Beitrag zur Erweiterung der Intersektionalitätsforschung leisten.« Prof. Dr. habil. Gisela Thiele, socialnet.de, 16.2.2018

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • Danksagung
  • Einleitung
  • Kapitel 1: Strukturelle Positionierungen – ostdeutsch, weiblich, alt
  • 1.1 Subalternisierung Ostdeutschlands?
  • 1.2 Geschlechterverhältnisse im ‚real existierenden Sozialismus‘ und im ‚flexiblen Kapitalismus‘
  • 1.3 Die Vergesellschaftung des Alters vor und nach 1990
  • 1.4 Die abwertende Herstellung ‚der Ostdeutschen‘
  • Kapitel 2: Theoretische Perspektiven auf Geschlecht und Alter(n)
  • 2.1 Geschlecht und Alter als gesellschaftliche Platzanweiser
  • 2.2 Die soziale Konstruktion von Geschlecht und Alter(n)
  • 2.3 Die diskursive Hervorbringung von Geschlecht und Alter(n)
  • 2.4 Intersektionen: Alter(n) und Geschlecht zusammen denken
  • 2.5 Die Multidimensionalität von Alter(n) und Geschlecht
  • Kapitel 3: Intersektionalität und Anerkennung
  • 3.1 Intersektionalität
  • 3.2 Subjektivierung und Anerkennung
  • Kapitel 4: Methodologische Überlegungen und methodisches Vorgehen
  • 4.1 Biographie als erzählte Lebensgeschichte
  • 4.2 Methode
  • Kapitel 5: Narrative Identität und die Aneignung von Subjektpositionen
  • 5.1 Irene Moll
  • 5.2 Gudrun Jäschke
  • 5.3 Marianne Günther
  • 5.4 Ursula Kretschmar
  • 5.5 Die Bedeutung von ostdeutscher Herkunft, Geschlecht und Alter(n) im Fallvergleich
  • Kapitel 6: Raum der Positionierungen
  • 6.1 Ost-West-Verhältnisse
  • 6.2 Zuweisung und Herstellung geschlechtlicher Zugehörigkeit
  • 6.3 Alters- und Generationenverhältnisse
  • Kapitel 7: Ostdeutsche Herkunft, Geschlecht und Alter aus intersektionaler und anerkennungstheoretischer Perspektive
  • 7.1 Vergleich der (Selbst-)Positionierungen
  • 7.2 Intersektionen von Geschlecht, Alter und ostdeutscher Herkunft
  • 7.3 Offene Fragen
  • 7.4 Schlussbetrachtungen
  • Literaturverzeichnis
  • Anhänge
  • Anhang I: Interviewpartnerinnen
  • Anhang II: Transkriptionsregeln

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