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Sentire cum ecclesia

Zur Auslegung kirchlichen Rechts - besonders Arbeitsrechts - durch staatliche Gerichte - Schriftenreihe zum kirchlichen Arbeitsrecht Band 5

Anton E. Wirmer

Diese Publikation zitieren

Anton E. Wirmer, Jacob Joussen(Hg.), Gregor Thüsing(Hg.), Sentire cum ecclesia (2019), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784131757

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Selten zuvor sind so viele religionsbezogene juristische Streitfälle ausgetragen worden. In vielen Fällen standen und stehe n Fragen der Auslegung kirchlichen Rechts durch staatliche Gerichte im Kern der Auseinandersetzung. Auch wenn Kirche und Staat heute institutionell getrennt sind, gibt es Inder staatlichen Wirklichkeit weiterhin viele Berührungspunkte oder auch Überschneidungen, gerade in manchen Sozialbereichen. Der soziale Rechtsstaat hat die Gestaltungsformen kirchlichen Wirkens weitgehend in seine Rechtsordnung integriert.

In den gemeinsamen Arbeitsfeldern stoßen damit zwei unterschiedliche Rechtsordnungen aufeinander. Dabei stellen sich eine Reihe von Zuordnungsfragen. Staatliche Gerichte stehen in manchen Rechtsgebieten vor der Problem, wie sie mit Kirchenrecht umgehen sollen. Können sie es anwenden und auslegen, vor allem aber, welche Kompetenzen stehen ihnen dabei angesichts der kirchlichen Autonomie zu? Wie weit reicht der Radius staatlicher Kontrolle bei der Beurteilung kirchlicher Rechtsfragen? Auch heute noch sind dies in Literatur und Rechtsprechung bis hin zum EuGH kontrovers diskutierte Themen.

Beschreibung / Abstract

Selten zuvor sind so viele religionsbezogene juristische Streitfälle ausgetragen worden. In vielen Fällen standen und stehe n Fragen der Auslegung kirchlichen Rechts durch staatliche Gerichte im Kern der Auseinandersetzung. Auch wenn Kirche und Staat heute institutionell getrennt sind, gibt es Inder staatlichen Wirklichkeit weiterhin viele Berührungspunkte oder auch Überschneidungen, gerade in manchen Sozialbereichen. Der soziale Rechtsstaat hat die Gestaltungsformen kirchlichen Wirkens weitgehend in seine Rechtsordnung integriert.

In den gemeinsamen Arbeitsfeldern stoßen damit zwei unterschiedliche Rechtsordnungen aufeinander. Dabei stellen sich eine Reihe von Zuordnungsfragen. Staatliche Gerichte stehen in manchen Rechtsgebieten vor der Problem, wie sie mit Kirchenrecht umgehen sollen. Können sie es anwenden und auslegen, vor allem aber, welche Kompetenzen stehen ihnen dabei angesichts der kirchlichen Autonomie zu? Wie weit reicht der Radius staatlicher Kontrolle bei der Beurteilung kirchlicher Rechtsfragen? Auch heute noch sind dies in Literatur und Rechtsprechung bis hin zum EuGH kontrovers diskutierte Themen.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • A. Einführung in die Thematik
  • B. Methodik der Interpretation von Rechtstexten
  • I. Auslegung als hermeneutisches Problem
  • II. Auslegung und Methodenpluralismus
  • III. Gesellschaftliche und politische Einflussfaktoren
  • IV. Heutige Tendenzen
  • C. Auslegungsmethoden nach religiösem Recht
  • I. Historische Aspekte
  • II. Katholisches Verständnis
  • III. Auslegung aus protestantischer Sicht
  • IV. Ein Blick auf die Situation im Islam
  • D. Auslegung kirchlichen Rechts durch staatliche Gerichte
  • I. Tendenzen bisheriger Rechtsprechung
  • II. Lösungsansätze in der Literatur
  • E. Argumente einer system- und verfassungskonformen Auslegung kirchlichen Rechts.
  • I. Anwendbarkeit kirchlichen Rechts durch staatliche Gerichte.
  • II. Die Bedeutung der theologischen Prägung kirchlichen Rechts für die Auslegung
  • III. Die Bedeutung des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts für die Auslegung
  • F. Das internationale Privatrecht (IPR) als Modell für die Auslegung des Rechts eines fremden Rechtskreises
  • I. Rechtsanwendungs- bzw. Kollisionsrecht
  • II. Grundsätze des Internationalen Privatrechts
  • III. Kriterien der Anwendung ausländischen Rechts
  • IV. Der Vergleich mit der Anwendung von Kirchenrecht
  • G. Konsequenzen für die Arbeit der Gerichte
  • I. Ermittlung und Auslegung kirchlichen Rechts
  • II. Rechtskontrolle kirchlichen Handelns
  • H. Zusammenfassung der Ergebnisse
  • I. Auslegung als hermeneutisches Problem
  • II. Auslegungstheorie und Methodenpluralismus
  • III. Auslegungsmethodik nach kirchlichem/religiösen Recht
  • IV. Auslegung kirchlichen Rechts durch staatliche Gerichte
  • V. Lösungsansätze in der Literatur
  • VI. Argumente für eine system- und verfassungskonforme Auslegung kirchlichen Rechts durch staatliche Gerichte.
  • VII. Das IPR als Modell für die Auslegung des Rechts eines fremden Rechtskreises
  • VIII. Konsequenzen für die Arbeit staatlicher Gerichte
  • Literaturverzeichnis
  • Curriculum Vitae

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