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Der Pöbel - Dekonstruktion einer eigentümlichen Figur (nicht nur) in der Sozialpädagogik

Carsten Müller

Diese Publikation zitieren

Carsten Müller, Der Pöbel - Dekonstruktion einer eigentümlichen Figur (nicht nur) in der Sozialpädagogik (2018), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1610-2339, 2018 #03, S.263

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Der folgende Artikel untersucht die Konstruktion "Der Pöbel" innerhalb der frühen Sozialpädagogik (bei Karl Mager). Im Hintergrund dazu steht die Analyse der Sozialen Frage - samt Antworten auf diese - in der Philosophie von G.W.F. Hegel. Dabei erscheinen die bürgerliche Gesellschaft mit ihren Korporationen und - wo diese nicht ausreichen - ordnungspolitische Maßnahmen des Staates als Lösungsansätze in einer liberalen Gesellschaft. Im Unterschied dazu kann die Assoziation und Selbstorganisation des Proletariats, etwa in marxistischen Ansätzen, gestellt werden. Diese Typologisierung dient im vorliegenden Artikel schließlich auch dazu, die aktuelle Sozialen Arbeit und ihre Verwobenheit in die bürgerlich, liberale Gesellschaft kritisch zu reflektieren.

Schlüsselwörter: Frühe Sozialpädagogik, Liberalismus und Soziale Frage, Pöbel versus Proletariat, Karl Mager, G.W.F. Hegel, Marxismus

The following article examines the construction of "the mob" in early social pedagogy (Karl Mager). In the background is the analysis of the social question - including answers to it - in the philosophy of G.W.F. Hegel. At the same time, civil society with its corporations and - where these are not sufficient - public policy measures of the state appear as solutions in a liberal society. In contrast, the association and self-organization of the proletariat, for example in Marxist approaches, can be made. Finally, this typology also serves to reflect critically on contemporary social work and its interweaving in liberal society.

Keywords: early social pedagogy, liberalism and sozial problems, "the mob", proletariat, Karl Mager, G.W.F. Hegel, marxixm

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