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WestEnd 1/2018: Sozialer Aufstieg - Sozialer Abstieg

Neue Zeitschrift für Sozialforschung

Diese Publikation zitieren

Institut für Sozialforschung(Hg.), WestEnd 1/2018: Sozialer Aufstieg - Sozialer Abstieg (2018), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593438092 ISSN: 1860-2177, 2018 #1,

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Herausgegeben vom Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main.

Beschreibung / Abstract

In Anlehnung an die berühmte »Zeitschrift für Sozialforschung« (1932 – 1941) verfolgt auch ihre seit 2004 halbjährlich erscheinende Nachfolgerin »WestEnd« den Anspruch einer kritischen Gesellschaftsanalyse. Zur Veröffentlichung kommen Aufsätze und Essays aus Soziologie, Philosophie, politischer Theorie, Ästhetik, Geschichte, Entwicklungspsychologie, Rechtswissenschaft und politischer Ökonomie. Neben den Rubriken »Studien« und »Eingriffe« behandelt jedes Heft ein Schwerpunktthema.
Das normative Selbstverständnis moderner Gesellschaften ist von der Vorstellung geprägt, dass Individuen ihren sozialen Status durch eigene Leistung und nicht über Prozesse sozialer Vererbung erlangen. Soziale Auf- und Abstiege sind sowohl im individuellen Lebenslauf als auch in der Generationenfolge möglich. Die Zunahme der Einkommensungleichheit, der Anstieg und die Verfestigung von Armut sowie die rückläufige soziale Mobilität stellen die soziale Durchlässigkeit der deutschen Ungleichheitsordnung jedoch infrage. Die Beiträge zum Themenschwerpunkt "Sozialer Aufstieg - Sozialer Abstieg" fragen, was es für das gesellschaftliche Selbstverständnis bedeutet, wenn Sozialstrukturen undurchlässiger werden.
Mit Beiträgen von Nicole Burzan und Miriam Schad, Olaf Groh-Samberg, Sarah Lenz und Evelyn Sthamer, Judith Mohrmann, Sighard Neckel, Andreas Reckwitz, Patrick Sachweh, Daniela Schiek und Carsten G. Ullrich, Sarah Speck und Tilo Wesche.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Studien
  • Ute Dettmar: Populäre Kinderund Jugendliteratur. Erzählen in mediatisierten Gesellschaften
  • Sarah Speck: Autonomie, Authentizität, Arbeitsteilung. Paradoxien der Gleichheit in modernen Geschlechterarrangements
  • Andreas Reckwitz: Entwertung und Enttäuschung. Zur Produktion negativer Affekte in der spätmodernen Gesellschaft
  • Patrick Sachweh: Stichwort: Sozialer Aufstieg – Sozialer Abstieg
  • Patrick Sachweh, Sarah Lenz und Evelyn Sthamer: Das gebrochene Versprechen der Meritokratie? Aufstiegsdeutungen im Zeichen steigender Ungleichheit
  • Daniela Schiek und Carsten G. Ullrich: Aufstiegs- und Bleibe(ver)handlungen in unterprivilegierten Familien. »Kulturelle« Streifzüge durch Armutsgenerationen
  • Miriam Schad und Nicole Burzan: Intergenerationale Statusstabilisierung in der Mittelschicht – eine exemplarische Analyse zweier Unternehmensfamilien
  • Sighard Neckel: Inklusive Exklusion .Soziale Abgrenzung im Milieu der globalen Finanzklasse
  • Stephan Voswinkel: Der statusorientierte Mensch als Homo oeconomicus der Soziologie
  • Eingriffe
  • Tilo Wesche: Der Wert des Eigentums. Über die Propriation der Zeit
  • Martin Hartmann: Vorsicht, Vorsicht und nochmals Vorsicht? Zur Auseinandersetzung um den Begriff und das Phänomen des Neoliberalismus
  • Archiv
  • Axel Honneth: Theodor W. Adornos Brief an Herbert Marcuse vom 16. November 1953
  • Theodor W. Adorno: Brief an Herbert Marcuse, 16. November 1953
  • Mitteilungen aus dem IfS
  • Sarah Speck und Stephan Voswinkel: Bericht: Vortrag und Workshop »Kritische und Feministische Theorie« zu Ehren von Regina Becker-Schmidt am 23./24. November 2017
  • Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2018
  • Autorinnen und Autoren

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