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Wo liegt die Humanitäre Schweiz?

Eine Spurensuche in 10 Episoden

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Thomas Brückner(Hg.), Miriam Baumeister(Hg.), Patrick Sonnack(Hg.), Wo liegt die Humanitäre Schweiz? (2018), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593439693

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Beschreibung

Miriam Baumeister und Patrick Sonnack arbeiten am Departement Geschichte der Universität Basel. Thomas Brückner, Dr. phil., promovierte über die Beziehung des Internationalen Roten Kreuzes und der Schweiz.

Beschreibung

Die Schweiz rühmt sich gern ihrer "Humanitären Tradition". Doch diese Meistererzählung verhaftet oft an altbekannten Zeugnissen: Sie erzählen von der Hilfe in den Weltkriegen und dem großzügigen Schweizer Spendenverhalten, sie verweisen auf die langjährigen Aktivitäten schweizerischer humanitärer Institutionen. Dieses Buch sucht neue Perspektiven auf das humanitäre Handeln der Schweizerinnen und Schweizer in transnationalen Kontexten, die die Rede von einer "Humanitären Tradition" erst resonanzfähig machen. Eingeteilt in fünf Epochen vom 19. Jahrhundert bis heute, geht es der Genese der humanitären Hilfe der Schweiz nach. Dabei lässt es Historikerinnen und Historiker mit Autorinnen und Autoren, die außerhalb der Geschichtswissenschaft stehen, in einen Dialog treten.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort: 10 Episoden einer ungeschriebenen Geschichte – Miriam Baumeister, Thomas Brückner, Patrick Sonnack
  • I. Herausbildung
  • Die Wurzeln des Schweizer Humanitarismus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts – Christian Rohr
  • Ästhetik der Katastrophe – Michael Höppner
  • II. Institutionalisierung
  • Eine »Genferei« als Grundlage eidgenössischer Identität? Der Bund und die Naturalisierung der Ideale des Internationalen Komitees vom Roten – Kreuz.Irène Herrmann
  • Humanitäre Tradition in Stein gemeißelt? Das Straßburger Denkmal in Basel als historischer Lernort – Gaby Sutter
  • III. Verrechtlichung
  • Über die Verrechtlichung der humanitären Idee – Daniel Högger und Thomas Brückner
  • Linguistic Landscapes einer Humanitären Schweiz – Lillian Brise
  • IV. Professionalisierung
  • Die Globalisierung der humanitären Arbeit der Schweiz nach 1945 – Daniel Speich Chassé
  • Über Geschichte und Identität in einem professionalisierten Arbeitsalltag – Erlebnisse aus dem Feld – Muriel Weyermann
  • V. Re-Politisierung
  • Humanitäre Tradition als politische Deutungsformel: Die Asyldebatten der1970er und 1980er Jahre – Damir Skenderovic
  • Humanitäre Hilfe und die Tradition der Vereinnahmung – Robert Dempfer
  • Schlusswort: Die Willkommenskultur der Willensnation. Zur »erfundenen Tradition« der Humanitären Schweiz – Jakob Tanner
  • Abbildungen
  • Autorinnen und Autoren

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