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Schauspieler

Von der Antike bis zur Renaissance

Andrea Rottloff

Diese Publikation zitieren

Andrea Rottloff, Schauspieler (2012), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783805343992

Getrackt seit 05/2018

670
Accesses

Beschreibung / Abstract

Schauspieler hat es in allen historischen Epochen gegeben. Hochgefeiert von den Liebhabern der Kunst, ausgegrenzt von der »gutbürgerlichen Gesellschaft«, verteufelt von der Kirche, bedeutete es für jeden Einzelnen Mut und auch Fatalismus, sich für das Schauspielerleben zu entscheiden. Doch für viele stellte sich diese Frage gar nicht – sie mussten einfach ausleben, was ihnen ihre Berufung vorgab. Andere wiederum hatten keine Wahl, als ebenfalls im Beruf ihrer Väter und Vorväter tätig zu werden. Dieses Buch erzählt von den Lebensgeschichten berühmter Schauspieler von der Antike bis zur Renaissance: Höhen und Tiefen, Glanz und Elend eines Lebens für das Publikum werden so durch die Jahrhunderte hautnah erfahrbar.

Beschreibung

Höhen und Tiefen, Glanz und Elend eines Lebens für das Publikum: Es erforderte Mut, sich für das Leben als Schauspieler zu entscheiden. Der Lebensweg der großen Schauspieler zeigt jedoch: Für sie war es eine Berufung, die sie ausleben mussten. Dieses spannende Lesebuch stellt die 66 wichtigsten Vertreter der Schauspielkunst von der Antike bis zur Renaissance vor.

Beschreibung

Dr. Andrea Rottloff ist Provinzialrömische Archäologin. Zuletzt erschienen von ihr bei Zabern »Lebensbilder römischer Frauen« (2006), »Stärker als Männer und tapferer als Ritter – Pilgerinnen in Spätantike und Mittelalter« (2007) und in der Reihe »DIE BERÜHMTEN« der Band »Archäologen« (2009). Mit »Die Frau im grünen Mantel« hatte sie 2010 auch ihr Romandebüt.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Einführung
  • Wie alles begann - das antike Theater im Überblick
  • Der „Erfinder“ der Maske - Thespis von Ikaria
  • Von der Theaterbühne in die Politik - Aischines
  • Das erste „Method-Acting“ - Polos
  • Spezialist für Frauenrollen - Theodoros
  • Ein Gastarbeiter als Theaterrevolutionär - Livius Andronicus
  • Der plattfüßige Clown - Plautus
  • Charme gegen Kriegslust - Antiodemis
  • Ein Schauspieler ist ein Redner ist ein Schauspieler - Q. Roscius Gallus
  • Gehirnjogging verlängert das Leben - Galeria Copiola
  • Der Besessene - Clodius Aesopus
  • „Abendland kennt und Morgenland auch den Namen Lycoris“ - Cytheris
  • Ein Bäumchen auf der Bühne - Arbuscula
  • „Meretrices tres“ – die Dritte im Bunde - Origo
  • Von Mäzenen und Liebhabern - Bathyllus und Metrobius
  • Ruhm ist ein Gassenweib - Decimus Laberius
  • Der sprichwörtliche syrische Sklave - Publilius Syrus
  • Eine Lieblingsschülerin der Musen - Licinia Eucharis
  • Pantomime mit übertriebenem Hang zum Realismus - Pylades
  • Kunst schützt vor Strafe nicht - Hylas und Stephanio
  • Die kleine Truppenbetreuerin - Polla Matidia
  • Eine Französin in Rom? - Phoebe Vocontia
  • Im Porträt verewigt - C. Fundilius Doctus und C. Norbanus Sorix
  • Zu schön, um wahr zu sein - Mnester
  • Das schwache Geschlecht? - Quintilia
  • Der schauspielende Kaiser - Nero
  • Demo für Demetrius - Paris
  • Geiziger noch als Vespasian - Favor
  • Gegensätze ergänzen einander - Demetrius und Stratocles
  • Eine unmoralische Vorstellung - Bathyllus
  • Die Gewitztheit des Nils - Paris
  • Unsterblichkeit durch ein Graffito - Verecunda
  • Makabres Reenactment durch Todgeweihte - Perpetua
  • Dörfliche Feste im kaiserzeitlichen Ägypten - Isidora, Sarapion und Zenobios
  • Der „geprobte“ Tod - Bassilla
  • Du sollst nackt werden lassen … - Asedis und Dido
  • „Seht die Schönheit vorbeireiten!“ - Pelagia
  • Von der Bühne auf den Thron - Theodora
  • Ende und Neubeginn – das Theater im Mittelalter
  • Die kräftige Stimme - Hrotsvit von Gandersheim
  • Gott liebt die Schönheit - Hildegard von Bingen
  • Die guten Seelen im Fegefeuer - Katherine Sutton
  • „Der Feind aller Keuschheit und weiblichen Tugend“ - Wilhelm IX. von Aquitanien
  • Der Retter des Richard Löwenherz? - Blondel de Nesle
  • Szenen einer Ehe - Gaucelm Faidit und Guillelma Moncha
  • Verglühende Funken der Musikgeschichte - Azalaïs, Beatriz und Bietris
  • Vom Mittelrhein über Burgund nach Kleinasien - Friedrich von Hausen
  • Reisender Sänger auf der Suche nach Sesshaftigkeit - Walther von der Vogelweide
  • Eine Spielfrau im diplomatischen Dienst - Agnes
  • Das historische Schauspiel - Gilles de Rais
  • Die vielfältigen Aufgaben eines Haushofmeisters - Olivier de la Marche
  • Die Neuentdeckung der Komödie – das Theater in der Renaissance
  • Prima Primadonna - Vicenza Armani
  • Die hoch gerühmte Zigeunerin - Vittoria Piissimi
  • Der Phönix des italienischen Theaters - Isabella Andreini
  • Das Duell mit dem Schoßhund - Richard Tarlton
  • Der ausdauerndste Tänzer Englands - William Kempe
  • Ein weiterer Erbe des Roscius - Edward Alleyn
  • Schauspieler oder Maler? - Richard Burbage
  • „Die ganze Welt ist eine Bühne“ - William Shakespeare
  • Verwendete Literatur
  • Sach- und Personenregister
  • Zitatnachweis
  • Abbildungsnachweis

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