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Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

Pflegefachliche und rechtliche Grundlagen zur Fixierungsvermeidung

Sabine Hindrichs und Ellen Fährmann

Diese Publikation zitieren

Sabine Hindrichs, Ellen Fährmann, Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen (2016), Walhalla Fachverlag, Regensburg, ISBN: 9783802944529

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Erhaltung und Förderung der Mobilität, Sturzprophylaxe, alternative Hilfsmittel



Die Beurteilung, wann eine freiheitsentziehende Maßnahme erforderlich und angemessen ist bzw. ob es mildere Alternativen gibt, kann nicht getroffen werden ohne pflegefachliches Wissen. Wird eine solche Maßnahme als notwendig angesehen, sind die rechtlichen Vorgaben strikt einzuhalten.



Der Leitfaden Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen ist für Auszubildende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung konzipiert. Auch wer überwiegend mit den rechtlichen Fragestellungen befasst ist, kann die Ausführungen und die vielen bildlichen Darstellungen erkenntnisgewinnend einsetzen:




  • Aktuelles pflegefachliches Wissen zur Erhaltung und Förderung der Mobilität sowie zu Risiken bei Bewegungseinschränkungen

  • Darstellung der Problematik bewegungs- und freiheitseinschränkender Maßnahmen aus pflegefachlicher Sicht

  • Vorstellung eingesetzter Hilfsmittel zur Sicherung bzw. Fixierung und Aufzeigen von typischen Gefahrensituationen

  • Überblick über die fachlichen Grundlagen, die sich die Langzeitpflege in Auseinandersetzung mit der Thematik erarbeitet hat

  • Aufzeigen der betreuungsrechtlichen Problematik anhand eines exemplarischen Falles: im Zuge der Gutachtenserstellung einer Verfahrenspflegerin werden pflegefachlichen und rechtlichen Überlegungen, die in jedem Einzelfall angestellt werden müssen, erläutert

  • Vorstellung alternativer und präventiver Hilfsmittel



Mit über 100 Fotos, Grafiken, Checklisten und Übersichten.

Beschreibung

Sabine Hindrichs, Dozentin für Pflegefachthemen und Dokumentation, Unabhängige Pflegesachverständige und Pflegefachberaterin, Verfahrenspflegerin Werdenfelser Weg, Pflegedienstleitung, Betriebswirtin für das Gesundheitswesen, Qualitätsauditorin im Gesundheitswesen, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Gerontopsychiatrische Fachkraft und Wundtherapeutin



Ellen Fährmann, Unabhängige Pflegesachverständige und Fachkraft für Pflegebedürftigkeit, Verfahrenspflegerin Werdenfelser Weg, Pflegedienstleiterin, Pflege- und Sozialmanagerin / Heimleitung, Fachkraft für Palliativ Care, Qualitätsmanagementbeauftragte

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Schnellübersicht
  • Gesamtinhaltsübersicht
  • Gemeinsam Lösungsstrategien finden
  • 1 Risiko Mobilitätseinschränkung – ein pflegefachlicher Überblick
  • 1.1 Leitgedanken zum Thema Mobilität
  • 1.2 Definition und Mobilitätsverständnis
  • 1.3 Bewegung und Gesundheit
  • 1.4 Der physiologische Alterungsprozess
  • 1.5 Kernkompetenzen zur Bewegung
  • 1.6 Risikofaktoren für Mobilitätseinschränkungen
  • 1.7 Mobilitätsprozess von Zegelin
  • 1.8 Normalitätsbewegung
  • 1.9 Mobilitätsstatus
  • 1.10 Mobilität und Beweglichkeit im Rahmen der Pflegeversicherung
  • 2 Bewegungs- und freiheitseinschränkende Maßnahmen aus pflegefachlicher Sicht
  • 2.1 Definition von bewegungs- und freiheitseinschränkenden Maßnahmen
  • 2.2 Gründe für bewegungs- und freiheitseinschränkende Maßnahmen
  • 2.3 Körpernahe Fixierung
  • 2.4 Hilfsmittel zur Sicherung/ Fixierung
  • 2.5 Substanzen zur Sicherung/ Fixierung
  • 2.6 Weitere freiheitseinschränkende Maßnahmen
  • 2.7 Folgen von Fixierung
  • 2.8 Gefahrensituationen im Alltag durch falschen Einsatz von Hilfsmitteln
  • 3 Fachliche Grundlagen für Pflegende
  • 3.1 Selbstverpflichtung der Pflegenden: Die Pflege-Charta
  • 3.2 Nationale Expertenstandards
  • 4 Betreuungsrechtliche Grundlagen
  • 4.1 Verfassungsrechtliche Vorgaben, höherrangiges Recht
  • 4.2 Vorgaben des § 1906 BGB
  • 4.3 Die Rollen der Beteiligten
  • 5 Verfahrensablauf und Prozessschritte
  • 5.1 1. Schritt: Feststellung der Eigengefährdung des Betroffenen durch die pflegende Einrichtung
  • 5.2 2. Schritt: Antragstellung
  • 5.3 3. Schritt: Prüfung durch das Gericht – Beschluss – Bestellung eines Verfahrenspflegers
  • 5.4 4. Schritt: Termin vor Ort mit allen Beteiligten und dem Verfahrenspfleger
  • 5.5 5. Schritt: Schriftliche Berichterstattung mit abschließender Stellungnahme
  • 5.6 6. Schritt: Gerichtliches Prüfverfahren und Entscheidung
  • 5.7 7. Schritt: Pflegefachliche Entscheidung der Anwendung
  • 6 Präventive und alternative Maßnahmen
  • 6.1 Prävention
  • 6.2 Alternativen
  • 7 Literaturverzeichnis
  • 8 Stichwortverzeichnis

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