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Wenn Mädchen* aus dem Rahmen fallen

Ein Plädoyer für mehr parteiliche Instanzen in der Sozialen Arbeit

Cato Schirmer und Sharon Kluth

Diese Publikation zitieren

Cato Schirmer, Sharon Kluth, Wenn Mädchen* aus dem Rahmen fallen (2017), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2017 #03, S.115

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Wenn wir gefragt werden: "Was macht´n Ihr eigentlich beruflich?" Dann sagen wir immer: "Parteiliche, offene Mädchen*arbeit". "Und was macht man da so?" Wir machen offene Sozialarbeit. Das heißt, wir arbeiten niedrigschwellig, mit Komm-Struktur, auf der Basis von Freiwilligkeit. Zu uns kommen "nur" Mädchen* und junge Frauen* - das ist das vermeintlich Besondere. Wir haben ein offenes Haus, regelmäßige Angebote, wir spielen und quatschen, führen Projekte durch und manches mehr. Bei Problemlagen beraten wir individuell und vermitteln mitunter weiter. Offene Jugendarbeit ist freizeitpädagogisch und "bildungsorientiert". Und da gibt es klare Grenzen. Wenn die "echten" Probleme Bearbeitung verlangen, sind wir raus. Bei uns wird oft die Basis zum Reden über Schwierigkeiten gelegt, uns kann man vertrauen, weil hier ja alles ganz freiwillig ist. Hier gibt es freie Zeit, hier sind offene Ohren, die nicht an feste Vorgaben und Summen gebunden sind, hier gibt es keinen Druck, hier muss man nix.

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