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Beruf, Organisation und Geschlecht am Beispiel des Sanitätsdienstes der Bundeswehr

Anne Mangold

Diese Publikation zitieren

Anne Mangold, Beruf, Organisation und Geschlecht am Beispiel des Sanitätsdienstes der Bundeswehr (2008), Logos Verlag, Berlin, ISBN: 9783832599041

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Anhand berufsbiographischer Interviews, der Analyse von Dokumenten und Expert/inneninterviews analysiert Anne Mangold die Personalpolitik der
Bundeswehr hinsichtlich ihrer Folgen für die Chancengleichheit von Frauen und
Männern. Dabei fragt sie danach, wie einerseits soziale Ungleichheiten zwischen
Soldatinnen und Soldatinnen durch ihre jeweiligen Berufsausbildungen strukturiert werden und wie andererseits die Organisation die Berufswahl von
Frauen und Männern beeinflusst.
In kritischer Auseinandersetzung mit Theorien der Organisationsforschung entwickelt sie eine Forschungsheuristik, mit Hilfe derer sie die sozialen Folgen von Organisationsregeln untersucht.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • 1 EINLEITUNG
  • 1.1 Soldatinnen und Soldaten mit Berufen
  • 1.2 Aufbau der Arbeit
  • 2 PROBLEMAUFRISS: GESCHLECHT IN BERUFEN UND ORGANISATIONEN
  • 2.1 Geschlecht
  • 2.2 Beruf und Geschlecht
  • 2.3 Geschlecht und Organisation
  • 2.4 Zwischenfazit und Schlussfolgerungen für die Untersuchung
  • 3 DIE ORGANISATION BUNDESWEHR: WANDEL DER BERUFSUND GESCHLECHTERPOLITIKEN
  • 3.1 Die Jahre des Ost-West-Konfliktes: Aufbau der Bundeswehr und Entwicklung bis 1989
  • 3.2 Die Wendejahre 1989 – 2000
  • 3.3 Das Primat der Auslandseinsätze seit 2000
  • 3.4 Zwischenresümee: Bundeswehr zwischen besonderer Organisation und normaler Arbeitgeberin
  • 4 ORGANISATIONEN UND IHRE REGELN: ENTWICKLUNG EINER FORSCHUNGSHEURISTIK
  • 4.1 Die Fragen und Operationalisierungen der empirischen Untersuchung
  • 4.2 Organisationen als Regelsysteme
  • 4.3 Die Umsetzung und die Wirkung von Regeln in ausgewählten Organisationstheorien
  • 4.4 Die Forschungsheuristik der vorliegenden Arbeit zur Analyse der sozialen Wirkung von Regeln
  • 5 METHODE UND EMPIRISCHE BASIS DER UNTERSUCHUNG
  • 5.1 Forschungsansatz
  • 5.2 Verwendete Daten und Methoden
  • 6 SPEZIFISCH MILITÄRISCHE REGELN DES PERSONALWESENS
  • 6.1 Wehrpflicht
  • 6.2 Verpflichtung als Soldat/in auf Zeit
  • 6.3 Zwischenfazit: Vorsprung der Männer durch Wehrpflicht
  • 7 DER ORGANISATIONALE WERT VON BERUFEN: HIERARCHISCHE POSITIONEN UND EINKOMMEN DURCH BERUFSZERTIFIKATE
  • 7.1 Regelgrundlagen: die Soldatenlaufbahnverordnung, Zentrale Dienstvorschriften und das Besoldungsrecht
  • 7.2 Berufe als Voraussetzung für Dienstgrade aus Expert/innenperspektive
  • 7.3 Berufe als Voraussetzung für Dienstgrade aus Soldat/innenperspektive
  • 7.4 Die Folgen von beruflichen Voraussetzungen für Dienstgrade
  • 7.5 Fazit: Möglichkeiten, die Berufe für Frauen und Männer in der Organisation eröffnen
  • 8 BERUFLICHE AUS- UND WEITERBILDUNG IN DER BUNDESWEHR
  • 8.1 Ausbildungen am Anfang der Dienstzeit: die zivilberuflichen Aus- und Weiterbildungen sowie das Hochschulstudium für Sanitätssoldat/innen
  • 8.2 Ausbildung bei Organisationsaustritt: Der Berufsförderungsdienst
  • 8.3 Zwischenfazit: Die Organisation als berufliches Sprungbrett und Veränderungschance für Frauen und Männer
  • 9 RESÜMEE
  • 9.1 Der Ansatz der Untersuchung
  • 9.2 Der Zugang zur Organisation Bundeswehr
  • 9.3 Der Einfluss des Berufssystems auf das Geschlechterregime des Sanitätsdienstes
  • 9.4 Der Einfluss der Organisation auf die Berufswahl der Organisationsmitglieder
  • 9.5 Schluss
  • ANLAGEN
  • I. Laufbahnen, Dienstgrade und Besoldungsgruppen
  • II. Gehaltsbeispiele
  • III. Fragebogen der berufsbiographischen Interviews
  • IV. Übersicht über die Interviewpartner/innen
  • V. Transkriptionszeichen
  • VI. Verzeichnis der wichtigsten Abkürzungen
  • LITERATUR

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