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Kinderschutz in Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe

Ein Lehr- und Praxisbuch zum Umgang mit Fragen der Kindeswohlgefährdung

Diese Publikation zitieren

Reinhold Schone(Hg.), Wolfgang Tenhaken(Hg.), Kinderschutz in Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe (2015), Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISBN: 9783779942214

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Das Buch bietet einen Einstieg in Fragen rund um das Thema Kindeswohlgefährdung. Mit einem breiten Blickwinkel wird dieser Basistext für alle sozialpädagogischen Handlungsfelder bedeutsam. Das Buch soll dazu beitragen, auf der Ebene der Praktiker und Praktikerinnen eine gemeinsame Sprache zu finden, die die Verständigung der Fachkräfte vereinfacht und den Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht an gegenseitigen Missverständnissen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen scheitern lässt.

Kritik

»Das Buch ist jedem, der sich für die Materie interessiert, als systematischer Einstieg zu empfehlen.« socialnet

»Mit einem breiten Blickwinkel wird dieser Basistext für alle sozialpädagogischen Handlungsfelder bedeutsam.« JAmt, 3/2016

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1 Kindeswohlgefährdung – Was ist das?
  • 1.1 Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung als rechtliche Leitbegriffe
  • 1.2 Kindeswohlgefährdung als auslegungsbedürftiger Begriff und als Ergebnis komplexer Bewertungsprozesse
  • 1.3 Arten und Häufigkeiten von Gefährdungslagen von Kindern und Jugendlichen
  • 1.4 Erkennen von Gefährdungslagen – Was sind „gewichtige Anhaltspunkte“?
  • 2 Rolle und Aufgaben des Jugendamtes/ASD im Kontext von Kindeswohlgefährdung
  • 2.1 Organisation des Jugendamtes
  • 2.2 Aufgaben des Allgemeinen Sozialdienstes (ASD) im Kontext Kinderschutz
  • 2.3 Handlungsrahmen des ASD
  • 2.4 Sozialpädagogische Entscheidungsprozesse im ASD bei Kindeswohlgefährdung (Gefährdungsdiagnostik)
  • 2.5 Hilfe und Kontrolle durch den ASD – Gegensätze oder zwei Seiten einer Medaille?
  • 2.6 Zentrale Informationsgrundlagen für die Kooperation mit dem ASD
  • 3 Rechtliche Aspekte des Kinderschutzes durch freie Träger
  • 3.1 Schutzauftrag der freien Träger gemäß § 8a Abs. 4 SGB VIII
  • 3.2 Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls (§§ 1666, 1666a BGB)
  • 3.3 Umgang mit Datenschutz in Fällen von Kindeswohlgefährdung
  • 3.4 Auswirkungen des Bundeskinderschutzgesetzes auf freie Träger
  • 4 Kindesmisshandlung und Kindeswohlgefährdung – die ärztliche Sicht
  • 4.1 Häufigkeit und gesellschaftliche Bedeutung der Kindesmisshandlung
  • 4.2 Risikokonstellationen
  • 4.3 Die kinderärztliche Vorsorgeuntersuchung
  • 4.4 Physische Misshandlung – erkennen und handeln
  • 4.5 Sexueller Missbrauch – dem Kind besonnen helfen
  • 4.6 Vernachlässigung – frühe Hilfe wichtig
  • 4.7 Fallbeispiel
  • 5 Kollegiale Beratung als zentrale Methode teambasierter Gefährdungseinschätzung
  • 5.1 Was ist Kollegiale Beratung?
  • 5.2 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kollegiale Beratung
  • 5.3 Ablauf der Kollegialen Beratung
  • 5.4 Zusammenfassung
  • 6 „…und darüber soll ich mit denen reden?“
  • 6.1 Hilfreiche Einsichten der Kommunikationstheorie für „schwierige“ Gespräche: Jeder sendet und empfängt und hört dabei mit vier Ohren
  • 6.2 Die Ausgangssituationen „schwieriger“ Gespräche: Prägungen, Erwartungen und Befürchtungen von Eltern und sozialpädagogischen
  • 6.3 Der Einstieg in jedes schwierige Gespräch: Die eigenen Absichten und Betroffenheiten klären
  • 6.4 Drei Beispiele – Ausgangssituationen und Verläufe „schwieriger“ Gespräche
  • 6.5 Belastete Kinder, belastete Eltern–Möglichkeiten Grenzen und Grundlagen konstruktiver Gespräche über „schwierige“ Themen
  • 6.6 Fazit
  • 7 Kinderschutz bei sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen
  • 7.1 Was ist sexueller Missbrauch?
  • 7.2 Besonderheiten beim gesetzlichen Schutzauftrag
  • 7.3 Was ist wichtig beimAnfangsverdacht?
  • 7.4 Orientierungshilfe für den Umgang mit sexuellem Missbrauch
  • 7.5 Schlusswort
  • 8 Alkoholbelastete Familien – Gefährdungslagen für Kinder und sozialpädagogische Hilfeansätze
  • 8.1 Welche Auswirkungen hat elterlicher Alkoholmissbrauch auf die Kinder?
  • 8.2 Was tun? – Umgang mit der Alkoholproblematik
  • 8.3 Handeln im Zwangskontext
  • 8.4 Hilfen zur Erziehung bei Alkoholproblemen von Eltern: Aufgaben und Arbeitsansätze
  • 9 Kinder psychisch kranker Eltern
  • 9.1 Psychische Erkrankung und elterliche Erziehungskompetenz
  • 9.2 Kriterien zur Einschätzung der kindlichen Belastung
  • 9.3 Spezifische Herausforderungen in der Arbeit mit Familien, in denen ein Elternteil psychisch erkrankt ist
  • 10 Migrationssensible Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung
  • 10.1 Geschlechterrollen/Wertevermittlung – Erziehungsmaßstäbe in muslimischen Familien
  • Exkurs I _______________________________________
  • 10.2 Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII
  • Exkurs II_______________________________________
  • 10.3 Braucht es spezielle Angebote für Migrantenfamilien im Sinne des KJHG?
  • 10.4 Konsequenzen für den Kinderund Jugendschutz
  • 11 Interprofessionelle Kooperation als zentraler Baustein methodischen Handelns zur Abwendung von Kindeswohlgefährdung
  • 11.1 Warum Kooperation?
  • 11.2 Kooperation und/oder Vernetzung? – Fallunabhängige versus fallabhängige Zusammenarbeit im Kontext des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährundung
  • 11.3 Gelingensbedingungen und Stolpersteine im Kooperationsdickicht des Kinderschutzes
  • 11.4 Kooperationsfelder und Kooperationspartner
  • 11.5 Fazit
  • Literatur
  • Die Autorinnen und Autoren

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