Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

Selbst-Verletzung

Ätiologie, Psychologie und Behandlung von selbstverletzendem Verhalten

Cite this publication as

Ulrich Sachsse(Hg.), Willy Herbold(Hg.), Selbst-Verletzung (2015), Schattauer Verlag (Klett), Stuttgart, ISBN: 9783608269628

Tracked since 05/2018

329
Downloads
4
Quotes

Beschreibung

Selbstverletzendes Verhalten verstehen und wirksam behandeln.
Den Kopf an die Wand schlagen, sich ritzen oder verbrennen – was bringt Menschen dazu sich absichtlich selbst zu verletzen und wie kann ihnen geholfen werden?
Das integrative Fachbuch untersucht die Ursachen und psychologischen Hintergründe selbstverletzenden Verhaltens unter neurobiologischen, psychodynamischen und lerntheoretischen Aspekten. Es stellt psychotherapeutische und pharmakologische Behandlungsansätze vor. Dabei berücksichtigt es sowohl die verfügbaren wissenschaftlichen Ergebnisse als auch die umfangreichen klinischen Erfahrungen der Autoren. Der Fokus liegt auf Borderline-Patientinnen und auf Kindern und Jugendlichen, den beiden am häufigsten betroffenen Patientengruppen.
Durch die Aufnahme der Diagnose „Nicht-suizidales Selbstverletzungs-Verhalten“ (NSSV) als Forschungsdiagnose in das DSM-5 ist das Interesse an der Symptomatik neu erwacht. Das Werk präsentiert den aktuellen Stand und die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Behandlung.

Besuchen Sie uns auf https://www.youtube.com/watch?v=HlYNYW3jNGE und lassen Sie sich direkt von unserem Autor wertvolle Hintergründe zu seinem Werk und Themen unserer Zeit schildern.

KEYWORDS: selbstverletzendes Verhalten, SVV, nicht-suizidales Selbstverletzungs-Verhalten, NSSV, Persönlichkeitsstörungen, Ritzen, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Autoaggression, selbstschädigendes Verhalten, Neurobiologie und Umweltfaktoren, SVV bei Kindern und Jugendlichen, Dissoziation, Emotionsregulation

Beschreibung

Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.; Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse, Psychotraumatologie (DeGPT); Asklepios Fachklinikum Göttingen; 2004 Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung, Zürich; 2006 Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen.
Willy Herbold, Dr. med.; Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Chefarzt der Abteilung Psychotherapie des Asklepios Fachklinikums Göttingen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Impressum
  • Anschriften der Herausgeber
  • Anschriften der Autoren
  • Inhalt
  • Einleitung
  • 1 Zur Syndrom- und Behandlungsgeschichte
  • 1.1 Definition
  • 1.2 Lokalisation, Art und Schwere des selbstverletzenden Verhaltens
  • 1.3 Epidemiologie und gesellschaftlicher Wandel
  • 1.4 Abgrenzung
  • 1.5 Kulturelle Aspekte von selbstverletzendem Verhalten
  • 1.6 Selbstverletzendes Verhalten in der Kindheits- und Jugendentwicklung im westlichen Kulturraum
  • 1.7 Zur Syndromgeschichte von selbstverletzendem Verhalten
  • 1.8 Psychodynamische Funktionen von selbstverletzendem Verhalten
  • 1.9 Therapie
  • 1.10 Aktuelle Situation
  • 2 Neurobiologie und Umweltfaktoren im Kontext der Nicht-suizidalen Selbstverletzung
  • 2.1 Neurobiologie und selbstverletzendes Verhalten
  • 2.2 Umwelt und selbstverletzendes Verhalten
  • 2.3 Zusammenspiel von Neurobiologie und Umwelt
  • 2.4 Fazit
  • 3 Suizidalität, selbstschädigendes und impulsives Verhalten bei Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen
  • 3.1 Definitorisches
  • 3.2 Prävalenz
  • 3.3 Prädiktoren von Suizidversuch und vollendetem Suizid
  • 3.4 Selbstverletzungsverhalten
  • 3.5 Therapeutische Implikationen
  • 4 Psychopharmakologische Behandlung von Nicht-suizidalem selbstverletzendem Verhalten
  • 4.1 Methode
  • 4.2 Ergebnisse
  • 4.3 Behandlungsempfehlungen
  • 4.4 Diskussion
  • 4.5 Fazit für die Praxis
  • 5 Die Sache mit dem »Selbst«
  • 5.1 Selbst und Selbstpsychologie
  • 5.2 Kohuts Konzept des Selbst
  • 5.3 Selbst und Selbst-Verletzung
  • 6 Verhaltensdiagnostik selbstverletzenden Verhaltens
  • 6.1 Überblick
  • 6.2 Selbstverletzendes Verhalten als ungünstige Bewältigungsstrategie
  • 6.3 Auslösung und Aufrechterhaltung
  • 6.4 Wirksamkeit und Generalisierung
  • 7 SVV/NSSV als dialektischer Organisator der therapeutischen Beziehung in der Dialektisch-Behavioralen Therapie
  • 7.1 Rückblick
  • 7.2 Bedeutungen des Nicht-suizidalen Selbstverletzungsverhaltens (NSSV)
  • 7.3 Umgang mit NSSV in der DBT
  • 7.4 Arbeit an der Unfähigkeit zur Selbstverpflichtung (Commitmentarbeit)
  • 7.5 Suizidales Verhalten, Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten und die Grauzone dazwischen
  • 7.6 NSSV in der DBT-Therapiezielhierarchie
  • 7.7 Arbeit gegen dissoziative Zustände in Eigenverantwortung als eigenes Therapieziel
  • 7.8 Fertigkeitentraining (Skillstraining)
  • 8 Umgang mit selbstverletzendem Verhalten, Suizidalität und manipulativer Suizidalität
  • 8.1 Epidemiologie
  • 8.2 Hospitalisierung als selbstinduzierendes Problem
  • 8.3 Manipulative Suizidalität
  • 8.4 Therapeutische Strategien
  • 8.5 Fazit
  • 9 Die Behandlung von SVV im Kontext einer gestuften stationären Psychodynamischen Psychotherapie
  • 10 Dissoziation und selbstverletzendes Verhalten
  • 10.1 Offene und heimliche selbstverletzende Verhaltensweisen
  • 10.2 Dissoziative Bewusstseinsstörungen
  • 11 SVV und Sexualität
  • 11.1 SVV, Borderline-Persönlichkeitsstörung, komplexe Posttraumatische Belastungsstörung und Sexualität
  • 11.2 SVV als Symptom von Masochismus
  • 11.3 SVV in Form von riskantem Sexualverhalten
  • Sachverzeichnis

Ähnliche Titel