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Enzyklopädie der Dummen Dinge

Wolfgang Schmidbauer

Diese Publikation zitieren

Wolfgang Schmidbauer, Enzyklopädie der Dummen Dinge (2015), oekom verlag, München, ISBN: 9783865819413

Getrackt seit 05/2018

410
Accesses

Beschreibung / Abstract

Sie haben unseren Alltag bereichert und erleichtert: Kühlschrank,
Handy, Dusche – darauf verzichten möchte niemand mehr. Wir nutzen diese Dinge heute völlig selbstverständlich, ohne darauf zu achten, wie sie – im Rücken unseres Lebens – Fühlen und Denken verändern. Was ist das eigentlich – Fortschritt? Was macht steter Konsum aus uns? Was kann man weglassen, was macht uns gar dümmer? Solche und ähnliche Fragen haben Wolfgang Schmidbauer schon immer beschäftigt.
In seiner sehr persönlichen Enzyklopädie spürt er Gegenständen
nach, die derart alltäglich sind, dass wir vergessen haben, zu hinterfragen, was sie neben ihrem Funktionieren mit uns machen.
Hightechgeräte, die sich nicht mehr reparieren lassen und so unsere
handwerklichen Fähigkeiten untergraben, schicke Wochenendhäuschen, die sich als arbeitsintensiver Ballast entpuppen, Toiletten, durch die bestes Trinkwasser rauscht – das sind nur einige Beispiele, die uns zeigen, dass Komfort mehr als nur eine bequeme Seite hat.
Schmidbauer präsentiert einen neuartigen Blick auf die Welt der Dinge. Mal glasklar, mal berührend schreibt er mit nimmermüdem geistigem Vergnügen, das unterhält, überrascht und fesselt.

Beschreibung

Wolfgang Schmidbauer ist Autor zahlreicher Sach- und Fachbücher, von denen viele zu Standardwerken wurden. Seine 30 Bücher über Liebe, Ängste und das Helfersyndrom verkauften sich millionenfach. Schmidbauer gilt als einer der bekanntesten Paartherapeuten Deutschlands und ist auch einer der ersten Kritiker der Konsumgesellschaft aus ökologisch-psychologischer Sicht.

Inhaltsverzeichnis

  • Enzyklopädie der Dummen Dinge
  • Inhalt
  • Einführung – Ware und Intelligenz
  • Die Kunst des Überlebens
  • Macht und Maschine
  • Störung und Fortschritt
  • Verzicht und Disziplin
  • Pfusch als Chance
  • Sicherheit und Komfort
  • Hochgerüsteter Konsum
  • Der Grenznutzen
  • Bedächtig oder durchdacht
  • Lob der Hand-Arbeit
  • Haltgebende Umwelten
  • Ampel
  • Auto
  • Denken fördern, nicht denken (ab)nehmen
  • Ein blinder Tyrann
  • Automatik
  • Beistellherd
  • Vom Feuer lernen
  • Feuerholz
  • Bildschirm
  • Langeweile
  • Verluste an Sinnlichkeit
  • Bleistiftspitzer
  • Cadillac
  • Drucker
  • Schnelle Texte
  • Dusche
  • Einbauschloss
  • Einmalbesteck
  • Elektrische Küchenhelfer
  • Elektronische Waage
  • Mechanische Lösungen
  • Messen und wiegen
  • Fernsteuerung
  • Fernwärme
  • Die Feuerhege
  • Feuerzeuge
  • Geländewagen
  • Geschirrspüler
  • Gewehr
  • Pfeil und Bogen
  • Heimtückische Waffen
  • Müheloses Morden
  • Amok
  • Handy
  • Trennungen ertragen
  • Warten können
  • Hackfleisch
  • Haus
  • Hilfsmotoren
  • Meister und Tauscher
  • Heimwerks-Gefahren
  • Kühlschrank
  • Kugelschreiber
  • Laufband
  • Leichtbau
  • Lichtschalter
  • Das erste Leitungsnetz
  • Lampen
  • Luxusartikel
  • Luxusfeinde
  • Schnelle Mode
  • Möbel
  • Ein Stuhlbauer
  • Grünholzarbeit
  • Löffel schnitzen
  • Plastik
  • Die Kunst des Wegnehmens
  • Plastiktüten
  • Rasenmäher
  • Die Sense
  • Reißverschluss
  • Ruhezustand
  • Säge
  • Kettensäge
  • Spielkonsole
  • Stacheldraht
  • Toilettenpapier
  • TÜV-Plakette
  • Verkleidung
  • Wasserleitung
  • Das verlorene Wasser
  • Zum Brunnen gehen
  • Das WC
  • Druckabfall
  • Wochenendhaus
  • Schluss: Über Nostalgie und Kreativität
  • Literatur

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