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Umweltbildung

Eine kritische Bilanz

Hartmut Bölts

Beschreibung

Die aktuelle Natur- und Umweltkrise kann nicht gelöst werden, wenn grundlegende Strukturen in den Lebenswelten der Menschen und in den Subsystemen dieser Gesellschaft – in Ökonomie, Politik, Rechtssystem, Wissenschaft, Technologie – nicht überdacht und verändert werden. Hierbei stellt sich für die Umweltpädagogik als Anwältin der ›Naturfrage‹ im Bildungssystem die Aufgabe, die für die Aufarbeitung, Reflexion und Gestaltung dieser Tendenzen nötigen Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume zu schaffen. Von diesen Gedanken ausgehend, entwirft Hartmut Bölts ein Instrumentarium zur Erschließung und Interpretation der risikogeprägten Mensch-Natur-Beziehungen. Angeleitet durch neun Leitthesen regt er eine kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen ›Nachhaltigkeits-Paradigma‹ einschließlich ihrer staatlich regulierten pädagogischen Umsetzungs- und Modernisierungsversuche an und legt das Fundament für eine gehaltvolle und weitreichende pädagogische Alternative.

Beschreibung

Die aktuelle Umweltkrise kann nicht gelöst werden, wenn grundlegende Strukturen in den Lebenswelten der Menschen nicht überdacht und verändert werden. Hartmut Bölts regt eine kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen ›Nachhaltigkeits-Paradigma‹ an und legt das Fundament für eine gehaltvolle und weitreichende pädagogische Alternative.

Beschreibung

Hartmut Bölts, geb. 1943, ist Privat-Dozent an der Universität Marburg. Sein Schwerpunkt in Lehre und Forschung liegt auf der Umweltbildung bzw. der schulischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.

Inhaltsverzeichnis

  • Front Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • 1. Vorwort
  • 2. Bestandsaufnahme Umwelterziehung
  • 2.1. Historische Stationen und Konzepte
  • 2.2. Schritte zur Verankerung der Umwelterziehung
  • 2.3. Vier Defizit-Hypothesen
  • 2.4. »Bildung zur nachhaltigen Entwicklung«
  • 2.5. Neun Thesen zur kritisch-konstruktiven Orientierung einer »Bildung für eine nachhaltige Entwicklung«
  • 3. Dimensionen der Umweltbildung: Das »Didaktische Kreuz«
  • 3.1. Einführung
  • 3.2. Begründungen
  • 3.3. Zwölf Fragen und Thesen zur »Agenda 21«
  • 3.4. Überblick zum weiteren Argumentationsgang
  • 4. Das »Widerständige« Moment
  • 4.1. Einführung
  • 4.2. Problematische Lebensstile
  • 4.3. Zur gesellschaftlichen Formierung von Bedürfnissen
  • 4.4. These zum »kompensatorischen Verhaltenszirkel«
  • 4.5. Im Zentrum der Kritik: Die »Wachstums-Gesellschaft«
  • 4.6. Der »Syndrom-Ansatz«
  • 4.7. Die Agenda 21: Ein Technokratenmärchen?
  • 4.8. Zwischenbilanz: Fragen an die Umweltbildung
  • 5. Das »Utopische« Moment
  • 5.1. Einführung
  • 5.2. Zur Entstehung des »Neuen«
  • 5.3. Zum »Leben mit Fähigkeiten«
  • 6. Das Individuelle Moment
  • 6.1. Einführung
  • 6.2. Was ist Identität ?
  • 6.3. Drei Ebenen der Mensch-Natur-Beziehung
  • 7. Das »Universelle« Moment
  • 7.1. Einführung
  • 7.2. Drei Ebenen der System-Natur-Beziehung
  • 7.3. Fragen an die Umweltbildung
  • 8. Synthesen
  • 8.1. Einführung
  • 8.2. Umgang mit komplexen Entwürfen und Analysen
  • 8.3. Entwurf mehrdimensionaler Konzeptideen
  • 9. Modell und Aufbau Eines Regionalen Schulischen Umweltbildungsansatzes
  • 9.1. Einführung
  • 9.2. Leitprinzipien und regulative Ideen
  • 9.3. Die Keimzelle: Der Aufbau eines Lern-Orte-Netzes (LON)
  • 9.4. Das Ergebnis: Ein Stufenplan zur »ökologischen Grundbildung« für jede Schule!
  • 9.5. Das Unterstützungssystem: Aufbau und Entwicklung eines regionalen Umweltbildungszentrums
  • 10. Forschungsideen und Konzeptionelle Weiterentwicklung
  • 11. Das »Didaktische Kreuz« Als ErschließUngs-, Reflexions- und Konzeptualisierungsinstrument
  • 11.1. Die »fünf notwendigen Häuser« eines interdisziplinären Zentrums
  • 11.2. Zum Abschluss: Prüfkriterien von Umweltbildungsansätzen im Rahmen des didaktischen Modells
  • 12. Anmerkungen
  • 13. Anhang
  • 14. Literatur
  • 15. Register
  • Back Cover

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