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Konstitutionsprobleme pädagogischer Wirklichkeiten

Alfred Schäfer

Beschreibung

Die Bestimmung und Begründung von Selbst- und Weltverhältnissen wird in der Moderne nicht nur inhaltlich problematisch. Auch die Kriterien der Verständigung über solche Sinnbestimmungen bleiben umstritten. Damit ergibt sich für eine moderne pädagogische Reflexion zunächst das unlösbare Problem, an welchen Zielen und Leitvorstellungen man den pädagogischen Prozess orientieren soll. Bedeutsamer aber scheint die weitergehende Frage zu sein, inwiefern man unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch mit welchem Recht von pädagogischen Wirklichkeiten sprechen kann. Die Bestimmung und Begründung des Pädagogischen wird gerade da zu einem Problem von gesellschaftlicher Bedeutung, wo historisch die Geltung sozialer Ordnungen auf dem Spiel steht. Dabei ist die Versuchung groß, die systematische Begründungsproblematik auch und gerade pädagogischer Wirklichkeiten zu überspielen und vermeintliche Sicherheiten zu produzieren. Fruchtbarer aber scheint es zu sein, pädagogische Wirklichkeiten als (rhetorisch erzeugte) Möglichkeitsräume zu untersuchen.



Inhalt:

1. Repräsentationsprobleme - eine Vorbemerkung

2. Zur Problematik von Selbst- und Fremdverhältnissen

3. Imaginäre Schließungsversuche des Problems symbolischer Repräsentation

4. Vom Problematisch-Werden der symbolischen Repräsentation als Ausgangspunkt des modernen Nachdenkens über Erziehung

5. Das Pädagogische und die Pädagogik: öffnende und schließende Einsätze

Literatur

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