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Wenn mein EMPOWERMENT oder meine Kraft etwas geschrumpft war, bin ich in meine Welt gegangen, um dort quasi wieder aufzutanken..."

Über Normalitätsvorstellungen und ihre normativen, gewaltsamen Durchsetzungen<br><br>Ein Interview-Artikel in 2 Teilen<br><br>

Andreas Costrau

Beschreibung

Für das Themenheft "Inklusion" der Betrifft Mädchen war mir klar, dass ich Frau Apithy als Forscherin zu der Verschränkung der Themenkomplexe Rassismus/Erziehung und damit einhergehende Legitimierung von exkludierenden Herrschaftsformen für einen Beitrag anfragen wollte. Sie ist durch ihre persönliche Biographie auch in der Lage, die Dimension des "behindert werdens" mitzudenken. Dank ihrer Anregung kam es dann zum Kontakt mit Herrn Andreas Costrau, der in Berlin die Gebärdensprachenschule "gebaerdenservice.de" leitet. Als Fachmann und als Betroffener zeigt sein Beitrag, was Exklusion und damit alltägliche Diskriminierung und Gewalt tatsächlich im Alltag sowie auf struktureller Ebene bedeuten. Gemeinsam haben wir uns für die Form des Interviews entschieden. Zu unterstreichen bleibt mir hier nur die Feststellung Frau Apithys und Herrn Costraus, dass sich letztendlich nur etwas an struktureller Diskriminierung und Exklusion von markierten "Anderen" ändern kann, wenn diese "Anderen" endlich selbstverständlich in allen gesellschaftlichen Positionen repräsentiert sind, und zwar nicht vereinzelt, sondern in einer Breite. Wenn wir uns alle auf der gleichen Ebene begegnen können, und es nicht mehr um konstruierte Normen und potentiell Macht missbräuchliche Abhängigkeiten und Hierarchien geht, dann vielleicht bewegen wir uns auf die Wiederherstellung eines Ganzen zu. -- -- Navina Njiabi Bolla-Bong -- -- -- --

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