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Fundraising: Rechtliche und steuerrechtliche Aspekte am Beispiel eines freizeit- und sozialpädagogischen Bürgerhauses

Siegmund Pisarczyk

Beschreibung

Bürgerschaftliches Engagement in einem Bürgerhaus e.V. mit freizeit- und sozialpädagogischem Anspruch funktioniert nach dem Motto "Bürger für Bürger".Das Gedeihen des Fundraising kann in einem freizeit- und sozialpädagogischen Bürgerhaus stattfinden, wenn die rechtlichen und steuerlichen Spenden-Aspekte vorab geklärt sind. Jedes Fundraising Projekt erfordert eine Einzelbetrachtung, z. B. Integrationsprojekte für Migranten, Suche nach Lesepaten, Projekte gegen Gewalt im Stadtteil, Projekte gegen Drogenkonsum. Das komplexe Wissen über Fundraising beschleunigt die Erreichung von erwünschten Zielen in einem Bürgerhaus e. V. Fundraising für freizeit- und sozialpädagogische Projekte funktioniert nicht in einem sozialen Vakuum, sondern in einem Ordnungssystem. "Vermögen und Einkünfte, die gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen, werden steuerlich geschont, weil damit Ziele verfolgt werden, die im Interesse der Allgemeinheit liegen" (Rösl 2003, S.922). Die Effizienz der Spendenakquise kann z.B. in einem Bürgerhaus e.V. daran gemessen werden, welche Spendenumsätze erreicht werden und ob diese alle "sauber" nach dem Steuerrecht abgerechnet wurde. Fundraiser in den freizeit- und sozialpädagogischen Projekten sollen immer in Zweifelfällen einen Steuerberater konsultieren (dies gilt auch für alle ehrenamtlich arbeitenden Personen). Diese Arbeit untersucht folgende Fragen: Was ist Fundraising? Wofür brauchen wir freizeit- und sozialpädagogische Bürgerhäuser? Wie profitieren dadurch Fundraising-Projekte im "Bürgerhaus e. V."? Wie lässt sich die Relevanz der Gemeinnützigkeit begründen? Was verstehen wir unter den rechtlichen Aspekten? Wie kann man bürgerschaftliches Engagement attraktiv macht?

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