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Wunsch und Wirklichkeit der berufsgruppenübergreifenden Kooperation im Krankenhaus

Bernard Braun

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Bernard Braun, Wunsch und Wirklichkeit der berufsgruppenübergreifenden Kooperation im Krankenhaus (23.09.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1430-9653, 2011 #4, S.303

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Beschreibung / Abstract

An increasing number of studies and reports suggests a benefit of interprofessional cooperation in the hospital for the quality of patient care and employee satisfaction. But the empirical evidence for a benefit is much smaller. Even systematic literature reviews show rarely successful examples, even if the benefit is evaluated explicitly. A series of changes in external and internal work conditions in the hospital arrange for the discrepancy between need, wish, intention and reality and blocks the possibilities for cooperation. These include the intensification of work by the increase of treatment, the increase of more severe cases that need to be treated in less time by fewer nurses. These also include the increase in part-time employees or the emergence of new professions and hierarchies which starts with a separation from other or older professions. Therefore a new normality of interprofessional cooperation is not to expect rapidly. -- Keywords -- working conditions (internal and external), type and size of employees (2003-2009), work intensification, part-time employment, benefits from cooperation, medical activities (substitution or delegation) -- -- Eine zunehmende Anzahl von Studien und Gutachten behauptet einen Nutzen der berufsgruppenübergreifenden Kooperation im Krankenhaus für die Versorgungsqualität der Patienten und die Zufriedenheit der Beschäftigten. Die empirische Evidenz für diesen Nutzen ist aber wesentlich geringer. Selbst systematische Literaturreviews zeigen nur selten gelungene Beispiele, wenn der Nutzen überhaupt explizit evaluiert wird. Für die Diskrepanz von Notwendigkeit, Wunsch und Wirklichkeit sorgt eine Reihe von Veränderungen der externen und internen Arbeitsbedingungen im Krankenhaus, die eher hemmend auf die Kooperationsmöglichkeiten einwirken. Dazu zählt die Arbeitsverdichtung durch die Zunahme von tendenziell schwereren Behandlungsfällen, die in kürzerer Zeit von weniger Pflegekräften behandelt werden müssen. Dazu zählt aber auch die Zunahme von Teilzeitbeschäftigten oder die Entstehung neuer Berufe und Hierarchien, die sich zunächst dadurch etablieren, dass sie sich von anderen Berufen abgrenzen. Eine neue Normalität berufsgruppenübergreifender Kooperation ist daher nicht rasch zu erwarten. -- Schlüsselwörter -- Arbeitsbedingungen (intern und extern), Art und Größe der Berufsgruppen (2003-2009), Arbeitsverdichtung, Teilzeitbeschäftigung, Nutzen von Kooperation, Substitution oder Delegation von ärztlichen Tätigkeiten -- --

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