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Der Umgang mit visuell-grafischen Repräsentationen im Grundschulalter

Susanne Koerber

Diese Publikation zitieren

Susanne Koerber, Der Umgang mit visuell-grafischen Repräsentationen im Grundschulalter (07.05.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0340-4099, 2011 #1, S.49

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Der kompetente Umgang mit visuell-grafischen Darstellungen rückt zunehmend in den Blickpunkt der Lehr- und Lernforschung. Doch trotz der Bedeutung von Repräsentationen als Lernwerkzeuge ist wenig darüber bekannt, wie sich die Kompetenz im Umgang damit entwickelt. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über den Stand der Forschung dazu und berichtet über eine Studie mit Zweit- und Viertklässlern, in der erstmals mit der Fähigkeit der Attribut-Differenzierung ein tiefergehendes Verständnis von zwei in der Grundschule relevanten Repräsentationsformen, Säulendiagrammen und Liniendiagrammen, getestet wurde. Bereits Zweitklässler, als Novizen in diesem Bereich, haben ein Basisverständnis der Interpretation von Diagrammen und sind in der Lage, diejenigen Attribute zu erkennen, die für die Interpretation der Werte primär ausschlaggebend sind. Deutliches Entwicklungspotential zur vierten Klasse ergibt sich jedoch bezüglich eines tiefer gehenden grafischen Verständnisses, das die Bedeutung peripherer Merkmale einschließt. Zudem ergeben sich auch in der vierten Klasse noch Schwierigkeiten, wenn es um die Vernachlässigung irrelevanter, aber perzeptuell auffälliger, räumlicher Merkmale geht. Die Ergebnisse werden in Bezug auf den Grad einer intuitiven Nutzung visuell-grafischer Darstellungen und der Notwendigkeit eines expliziten unterrichtlichen Bezugs zu mathematisch naturwissenschaftlichen Inhalten diskutiert.

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