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Bildung zwischen Institution und Lebenswelt

Eva Dalhaus

Diese Publikation zitieren

Eva Dalhaus, Bildung zwischen Institution und Lebenswelt (01.03.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2011 #2, S.117

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In der gegenwärtigen Schul- und Bildungsforschung werden vornehmlich institutionelle Sichtweisen auf Bildung reproduziert, obwohl es zunehmend zum Anspruch wird, die Erfahrungswelten der Schüler mit zu berücksichtigen. Dabei wird die Schule häufig als Lebenswelt oder Alltagswelt bezeichnet mit der Folge einer fehlenden Grenzsetzung zwischen schulischen Handlungsräumen und den hier praktizierten Leistungs- und Verhaltensanforderungen auf der einen Seite und den lebensweltlichen Erfahrungsräumen der Schüler auf der anderen Seite. Der vorliegende, grundlagentheoretisch orientierte Aufsatz konzentriert sich auf die Klärung der Differenz von lebensweltlicher Bildungspraxis und schulischer Leistungsanforderung und zeigt Schlussfolgerungen für Forschung und Praxis auf. Dabei werden die für die Forschung relevanten Begrifflichkeiten der Lebenswelt und des Alltags aufgegriffen und aus der Perspektive von Bildung analysiert und verglichen. Es wird deutlich, dass Schüler in ihrer Lebenswelt Bildungspraktiken erwerben, die sich sowohl von schulischen Leistungsanforderungen unterscheiden als auch spezifische Anknüpfungspunkte möglich machen. Diese liegen in der Ausbildung sozialer und personaler Kompetenzen.

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