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Chancen bildungsbenachteiligter Jugendlicher

Sandra Hupka-Brunner

Diese Publikation zitieren

Sandra Hupka-Brunner, Chancen bildungsbenachteiligter Jugendlicher (02.03.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2011 #1, S.62

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Inwiefern gestalten sich Übergangswege bildungsbenachteiligter Jugendlicher in Deutschland und der Schweiz ähnlich? Lassen sich verschiedene Faktoren für einen gelingenden Übergang identifizieren? Um dies zu prüfen, wurden Daten deutscher Hauptschüler des DJI-Übergangspanels sowie deutsch-schweizerischer Jugendlicher von Schultypen mit Grundanforderungen des TREE-Surveys in den ersten drei Jahren nach Ende der Pflichtschulzeit analysiert. Mittels optimal-matching-Verfahrens und Clusteranalyse wurden Verlaufstypen identifiziert. Regressionsanalytisch wurde geprüft, inwiefern Schulleistungen, Geschlecht, Sozialstatus, Migrationshintergrund und regionale Arbeitsmarktlage die Zugehörigkeit zu den verschiedenen Verlaufstypen vorher sagen. Es zeigen sich deutliche Unterschiede in den Bildungswegen: So erfolgt der Einstieg in eine zertifizierende Sek. II-Ausbildung in der Schweiz häufiger direkt und führt früher in qualifizierte Erwerbsarbeit. Die Übergangswege in Deutschland hingegen stellen sich vielfältiger dar und nehmen mehr Zeit in Anspruch. Zudem finden sich starke Ähnlichkeiten in den Mustern der Wirkungen der fünf untersuchten Einflussfaktoren.

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