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Generation 2.0 und die Kinder von morgen

aus der Sicht eines Kinder- und Jugendpsychiaters

Reinhart Lempp

Diese Publikation zitieren

Reinhart Lempp, Generation 2.0 und die Kinder von morgen (2011), Schattauer Verlag (Klett), Stuttgart, ISBN: 9783608267112

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Ein Titel aus der Reihe
Wissen & Leben
Herausgegeben von Wulf Bertram

Kindheit und Jugend im Wandel der Zeit

Kindheit und Jugend sind prägende Abschnitte, in denen die Grundlagen für unser weiteres Leben geschaffen werden. Doch sind wir nicht nur die Kinder unserer Eltern, sondern auch die Kinder unserer Zeit.
Von den Kriegskindern zur „Generation Facebook“ hat sich vieles geändert: Die Familien sind kleiner geworden, die klassische Rollenverteilung hat sich verschoben und technische Erfindungen haben unseren Alltag revolutioniert. Werte und Erziehung mussten sich wandeln, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.
Reinhart Lempp, ein Pionier der Kinder- und Jugendpsychiatrie, resümiert die umwälzenden technischen und soziologischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte und leitet Prognosen und Desiderate für die Erziehung unserer Kinder und Enkel ab. Dabei gibt er viele persönliche Einblicke in seine eigene Kindheit und seine reiche Erfahrung als sechsfacher Vater und dreizehnfacher Großvater.
Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick ohne den oft anzutreffenden modischen Kulturpessimismus, sondern mit viel Verständnis und Zuversicht – augenzwinkernd sekundiert durch einige treffende Karikaturen von Loriot, mit dem Reinhart Lempp eine lebenslange enge Freundschaft verband.

Beschreibung

Reinhart Lempp
Prof. Dr. med. Dr. h.c., geb. 1923 in Esslingen/Neckar, verheiratet, 6 Kinder, 13 Enkel. Studium der Medizin in Tübingen und Freiburg i. B. 1951 Staatsexamen, Approbation und Promotion. Ärztliche Tätigkeit in Stuttgart und Ludwigsburg. Ab 1953 an der Universitäts-Nervenklinik Tübingen unter Ernst Kretschmer. Facharzttitel für Neurologie und Psychiatrie, später auch für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. 1963 Habilitation, 1966 Leiter und später ärztlicher Direktor der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Tübingen. 1971 Ordinariat für dieses Fachgebiet. Emeritierung 1989. Ehrenpromotion der PH Ludwigsburg.
Wissenschaftliche Schwerpunkte: Kindliche Psychosen, Schizophrenie und Autismus. Forensische Psychiatrie, Pädagogik.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Worum geht es mir mit diesem Buch?
  • Was hat sich in dieser Zeit alles geändert?
  • Die Familie als Institution und das Verhältnis zwischen Mann und Frau
  • Und wie ist es heute?
  • Die anhaltende Verkleinerung der Familie und ihre Ursachen
  • Die allmähliche Verwirklichung einer Gleichberechtigung der Frau und ihre Berufstätigkeit außerhalb der Familie
  • Die Pille und das Ende des sexuellen Tabus
  • Die Pille und die Verantwortung für das Kind
  • Die Relativität der Ehe und neue Formen der Lebensgemeinschaft
  • Veränderungen im Alltag, die das Leben der Kinder berühren
  • Die Veränderung der Werte
  • Die Globalisierung
  • Kinderbetreuung, Kindergarten, Schule und Ausbildung
  • Die elektronische Revolution
  • Vom Telefon zum Handy
  • Radio, Film und Fernsehen
  • Der Computer und das Internet
  • Veränderungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Was bedeuten die Veränderungen in der Familie für das Kind?
  • Die frühe soziale Prägung des Neugeborenen und des Kleinkindes
  • Theorien und Erkenntnisse über die Fötalzeit und das erste Lebensjahr
  • Die Bedürfnisse des Neugeborenen und des Kleinkindes in den ersten Lebensjahren
  • Die Mutter und ihre andere Berufstätigkeit
  • Die Bedeutung der Eltern und Geschwister
  • Was bedeuten diese Veränderungen für die Entwicklung der Kinder?
  • Der Aufbau der Beziehung zur Umwelt
  • Was bedeuten die Elektronik und das Internet für die Kinder?
  • Die Bedeutung der optischen Information bei Kindern
  • Wie könnte es weitergehen?
  • Was sollte noch getan werden?
  • Ein subjektiver Ausblick in die Zukunft
  • Mein Dank
  • Literatur

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