Im Schwingungsfeld situativer Wechseldynamiken

Eine körper-leib-sensible Sicht auf inklusionsorientierte Schüler*innenbands

Sabine Gabriel

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Sabine Gabriel, Im Schwingungsfeld situativer Wechseldynamiken (21.04.2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0943-8394, 2023 #3, S.166

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Durch die Teilnahme an einer inklusionsorientierten Schüler*innenband sind Lern- und Entwicklungschancen in Aussicht gestellt. Umgekehrt besteht aber auch die Gefahr, dass sich Gefühle des (Lern-)Versagens oder der Exklusion einstellen beziehungsweise verstärken. Publikationen zu Musik und Inklusion, vor allem im schulischen Kontext, sind rar, sodass das Feld als unerforscht einzuschätzen ist. Sicher ist, dass bei einer Probe nicht nur Subjekte, sondern vielfältige Elemente beteiligt sind, die den Probenverlauf prägen. Obwohl in der Literatur wenig berücksichtigt, sind dabei immer auch Leibliches (wie Gefühle, Atmosphären), Materialitäten (wie Körper, Instrumente), Medien (wie Technologien, Spieltechniken) oder Diskurse (wie soziale Normen) mit im Spiel. Im Beitrag gehe ich davon aus, dass eine körper-leib-sensible Sicht, wie die postphänomenologische Perspektive, geeignet ist, Relationen zwischen Situationen und Subjekten sowie deren Wirkungen beispielsweise auf Lern- und Entwicklungsprozesse in den Blick zu nehmen. So vermag die postphänomenologische Perspektive, etwa Leibliches zu berücksichtigen, ohne andere situationsrelevante Elemente aus dem Blick zu verlieren. Im Beitrag werden der Forschungsstand zu Musik und Inklusion kommentiert, die postphänomenologische Perspektive vorgestellt und ihr Potenzial mit Hilfe einer Feldnotiz illustriert.

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