Überlegungen zu einer Kriminologie des Digitalen

Georgia Stefanopoulou

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Georgia Stefanopoulou, Überlegungen zu einer Kriminologie des Digitalen (23.06.2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0341-1966, 2021 #4, S.294

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Descripción / Abstract

In den letzten Jahren wird vermehrt diskutiert, ob im Zuge der Digitalisierung die Etablierung einer Cyberkriminologie als neue eigene kriminologische Fachrichtung benötigt wird. Der Grundüberzeugung des vorliegenden Texts zufolge wird allerdings etwas mehr als eine „Cyberkriminologie“ benötigt, die sich mit den Bedingungen und den Besonderheiten jener Vorgänge befasst, die als „Straftaten im Internet“ angesprochen werden. Es wird eine umfassende „Kriminologie des Digitalen“ gebraucht, die die digitalisierungsbedingten gesellschaftlichen Umwandlungen als Ganzes in den Blick nimmt und sie in Verbindung mit Devianzkonzepten und Mechanismen sozialer Kontrolle und Prävention aufarbeitet. Im Fokus des Interesses der neuen kriminologischen Ausrichtung sollten der systemische Charakter des digitalen Netzes als relevante Makrostruktur stehen sowie die neuen Verhaltenssteuerungstechniken des Datentrackings und Datenratings.

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