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Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management 2-2019

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Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management 2-2019 (2019), Verlag Barbara Budrich, 51379 Leverkusen, ISSN: 0943-2779, 2019 #2,

Descripción / Abstract

Industrielle Beziehungen sind jene Netzwerke, Institutionen und Systeme, in die die verschiedenen AkteurInnen der Arbeitswelt eingebunden sind und mit denen sie ihre wirtschaftlichen Austauschverhältnisse und sozialen Konfliktbeziehungen faktisch gestalten und normativ regeln. In angelsächsischen Ländern konnten sich Industrial Relations schon früh als eigenständiges Wissenschafts- und Praxisgebiet etablieren. Im deutschen Sprachraum fand dieses Feld nur bei einem kleinen Kreis von Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen Aufmerksamkeit, obwohl die deutsche institutionelle Lösung des industriellen Konflikts wegen seines Erfolgs in vielen Ländern mit großem Interesse studiert wurde. In jüngster Zeit werden den industriellen Beziehungen auch in Deutschland größere Aufmerksamkeit gewidmet. Es sind vor allem die organisatorischen und technischen Umwälzungen in der Arbeitswelt und die politischen Veränderungen in Europa, die WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen vor neue Herausforderungen stellen. Die europäische Einigung provoziert den Vergleich der historisch herausgebildeten nationalen Systeme industrieller Beziehungen und wirft die Frage auf nach ihrer Leistungsfähigkeit für die Konflikt- und Problemverarbeitung in einer dynamischen, vom globalen Wettbewerb bestimmten Wirtschaft. Industrielle Beziehungen werden nunmehr auch als zentrale Aufgabe des Managements gesehen. Der Untertitel – Arbeit, Organisation und Management – trägt diesen Veränderungen Rechnung. Die Zeitschrift will den genannten Wandel zum Thema machen und bietet allen an den industriellen Beziehungen Interessierten ein aktuelles Forum der Analyse und Diskussion.

Índice

  • BEGINN
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Schwerpunkt: Digitalisierung und Arbeitsbeziehungen in betrieblichen Arbeitswelten: Zwischenrevolutionärem Wandel und digitalem Inkrementalismus
  • Kirchner/Matiaske: Digitalisierung und Arbeitsbeziehungen in betrieblichen Arbeitswelten: Zwischen revolutionärem Wandel und digitalem Inkrementalismus
  • Haipeter/Bosch/Schmitz-Kießler/Spallek: Neue Mitbestimmungspraktiken in der digitalen Transformation der „Industrie 4.0“: Befunde aus dem gewerkschaftlichen Projekt „Arbeit 2020 in NRW“
  • Ittermann/Ortmann/Virgillito/Walker: Hat die Digitalisierung disruptive Folgen für Einfacharbeit? Kritische Reflexion und empirische Befunde aus Produktion und Logistik
  • Jaehrling: Amazon ist kein Vorreiter. Zu den Tiefenstrukturen des ‚Digitalen Taylorismus‘ und verbleibenden Spielräumen kollektiver Interessenaushandlung
  • Matuschek/Kleemann: Konzertierte Verunsicherung angesichts Industrie 4.0 – Herausforderungen für die betriebliche Sozialpartnerschaft
  • Meyer/Tisch/Hünefeld: Arbeitsintensivierung und Handlungsspielraum in digitalisierten Arbeitswelten – Herausforderung für das Wohlbefinden von Beschäftigten?
  • Pfeiffer: Digitale Arbeitswelten und Arbeitsbeziehungen: What you see is what you get?

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