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Im Schatten des Schönen. Die Ästhetik des Häßlichen in historischen Ansätzen und aktuellen Debatten

Die Ästhetik des Hässlichen in historischen Ansätzen und aktuellen Debatten

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Michael Pauen(Hg.), Heiner F Klemm(Hg.), Marie L Raters(Hg.), Im Schatten des Schönen. Die Ästhetik des Häßlichen in historischen Ansätzen und aktuellen Debatten (2006), Aisthesis Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783849814625

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Descripción / Abstract

In der ästhetischen Theorie hat die Auseinandersetzung mit dem Häßlichen bis auf den heutigen Tag eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Dafür dürften zwei Gründe verantwortlich sein: Zum einen wurde das Häßliche in der alteuropäischen Tradition des Wahren, Guten und Schönen als ein Mangel an Schönem begriffen, dem keine eigenständige Existenz zukommt. Und zum anderen hat die ästhetische Avantgarde mit dem Schlagwort von den ‚Nicht-mehr-schönen-Künsten‘ die Relevanz der ästhetischen Wertkategorien des Schönen und Häßlichen grundsätzlich in Frage gestellt. Doch die provokative Kraft, die das Häßliche insbesondere seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in der künstlerischen Praxis entfaltet hat, zeigt, daß der Abgesang auf diese Kategorie einfach verfrüht war.

Angesichts des Fehlens einer umfassenden aktuellen und interdisziplinären Aufarbeitung der Ästhetik des Häßlichen liefert der vorliegende Band neben einer historischen Bestandsaufnahme eine begrifflich-systematische Auseinandersetzung mit dem Häßlichen, durch die neue Ansatzpunkte und Impulse für eine kunstphilosophische Thematisierung seiner diversen Erscheinungsformen gewonnen werden können. Das Häßliche soll durch die Beiträge dieses Bandes aus dem Schatten treten, den das Schöne wirft.

Índice

  • Frontcover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Claudio La Rocca: Das Schöne und der Schatten
  • Reinhard Brandt: Schön, Erhaben, nicht Häßlich
  • Paul Guyer: Kant und die Reinheit des Häßlichen
  • Marie-Luise Raters: Metaphysische Schönheit und ästhetische Häßlichkeit
  • Brigitte Scheer: Zur Theorie des Häßlichen bei Karl Rosenkranz
  • Werner Jung: Stimulans zum Leben oder Degenereszenz des Typus
  • Klaus Vondung: „Schön bei allem Grausigen“
  • Heiner F. Klemme: Gut ist gut „und sonst gar nichts“
  • Michael Pauen: Die Ästhetik des Häßlichen
  • Josef Früchtl: »Das Schweigen der Lämmer«, oder Das Doppelgesicht des Horrors
  • Reinold Schmücker: Kann das schönste Mädchen jemals häßlich sein?
  • Konrad Paul Liessmann: Der häßliche Mensch
  • Christine Pries: Zu Unrecht im Schatten des Schönen
  • Ursula Franke: Jenseits von schön und häßlich
  • Zu den Autorinnen und Autoren
  • Backcover

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