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Präzision und Prägnanz

Logische, rhetorische, ästhetische und literarische Erkenntnisformen

Gottfried Gabriel

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Gottfried Gabriel, Präzision und Prägnanz (2019), mentis, Münster, ISBN: 9783957437839

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Descripción / Abstract

Erkenntnis wird weitgehend mit propositionalem Wissen gleichgesetzt und damit am Begriff der begründeten wahren Aussage festgemacht. Diesem Wissensbegriff werden weitere Erkenntnisformen an die Seite gestellt. Die Entfaltung eines derartigen pluralistischen Erkenntnisbegriffs besagt, dass es unterschiedliche Erkenntnisformen gibt, die einander zu einer umfassenden Weltorientierung ergänzen. Ein solcher Pluralismus ist daher kein Relativismus, sondern ein Komplementarismus. Die einzelnen Erkenntnissweisen werden in ihren jeweiligen Besonderheiten untersucht. Die Bandbreite reicht von präziser logischer Argumentation bis hin zu prägnanter ästhetischer Vergegenwärtigung – im spannungsreichen Feld von Logik, Rhetorik, –Ästhetik und Poetik.

Índice

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Erstes Kapitel: Präzision und Prägnanz, eine Grundunterscheidung
  • Logischer Scharfsinn und analogischer Witz
  • Komplementarität der Gegensätze
  • Klar und deutlich
  • Ästhetische Prägnanz
  • Der Erkenntniswert der Dichtung als fiktionaler Literatur
  • Perceptio praegnans, ästhetische Idee, bestimmte Unbestimmtheit und Exemplifikation
  • Der Erkenntniswert der Bilder
  • Reflektierende und subsumierende Urteilskraft
  • Weisen des Weisens: Beweisen – Nachweisen – Hinweisen – Aufweisen
  • Zweites Kapitel: Logik der Begriffe und Rhetorik der Metaphern, ein Widerstreit?
  • Begrifflichkeit und Unbegrifflichkeit
  • Grenzen der Begründung
  • Der Erkenntniswert von Metaphern
  • Zur Komplementarität von Begriffen und Metaphern
  • Drittes Kapitel: Logische Grammatik der Zahlwörter
  • Existenz- und Zahlaussage
  • Die quantorenlogische Darstellung von Zahlaussagen
  • Zahlen als logische Gegenstände
  • Ergebnissicherung
  • Viertes Kapitel: Logik und Rhetorik der Allgemeinheit und Partikularität
  • Der Gebrauch von alle und jeder
  • Der Gebrauch von einige
  • Distributiver und kollektiver Gebrauch von alle
  • Der generische Gebrauch des bestimmten Artikels im Singular
  • Gesamtheiten, politisch verdächtige und unverdächtige
  • Fünftes Kapitel: Logik, Rhetorik und Poetik der Sprichwörter und verwandter Gattungen
  • Zum Umgang mit Sprichwörtern und deren Variationen
  • Sprichwörter als prägnante Sprechakte
  • Sprichwörter, geflügelte Worte und Sentenzen
  • Logik und Rhetorik
  • Wahrheit der Sprichwörter?
  • Sprichwörter als Vorurteile?
  • Zur Allgemeinheit der Sprichwörter
  • Der Witz der Sprichwörter
  • Sprichwort, Apophthegma, Fabel und Anekdote
  • Von Fall zu Fall
  • Sechstes Kapitel: Logik und Recht. Zur Vermittlung zwischen Allgemeinem und Besonderem im Justizsyllogismus
  • Die Logik des Justizsyllogismus
  • Unfruchtbarkeit der Logik?
  • Vergegenwärtigung und Urteilsbildung
  • Die Rolle der reflektierenden Urteilskraft
  • Die Bedeutung des Justizsyllogismus für die juristische Urteilsbildung
  • Juristische Hermeneutik als Wechselspiel zwischen subsumierender und reflektierender Urteilskraft
  • Rechtsfortbildung durch reflektierende Urteilskraft
  • Rechtsprechung auf der Grundlage von Präzedenzfällen
  • Siebtes Kapitel: Fakten oder Fiktionen? Zum Erkenntniswert der Geschichte
  • Kritik des Panfiktionalismus
  • Das Vetorecht der Quellen
  • Der empirische Realismus des Historikers
  • Die Konstitutionsleistung des Historikers
  • Historie als Narration
  • Bestimmende und reflektierende Urteilskraft des Historikers
  • Das Allgemeine in der Geschichtswissenschaft
  • Die Unverzichtbarkeit der ordnenden Gesichtspunkte
  • Der Gegenwartsbezug
  • Achtes Kapitel: Logik, Rhetorik und Ästhetik des Geldes
  • Die Logik des Geldes
  • Die Funktionen des Geldes
  • Psychologie des Vertrauens
  • Verschwinden des Geldes?
  • Geld als Maß aller Dinge
  • Substanzgeld und Papiergeld
  • Die Gestaltung des Geldes
  • Rhetorik der Schrift
  • Ästhetik und Rhetorik der Symbole
  • Ästhetik des Materials
  • Das Gesicht des Euro
  • Die deutschen Pfennig-Münzen als Gegenstand ästhetischer Beurteilung
  • Ergebnis
  • Neuntes Kapitel: Ästhetik und Propaganda. Zur politischen Bildersprache der Briefmarken
  • Was ist eine Briefmarke?
  • Aby Warburg und die Briefmarken
  • Die veränderte Stellung der Briefmarke
  • Disziplinäre Zuständigkeit
  • Briefmarken im Vergleich mit Münzen und Geldscheinen
  • Briefmarken als Gegenstände des ästhetischen Interesses
  • Die Eichensymbolik auf deutschen Briefmarken
  • Das Brandenburger Tor als Symbol
  • Der Bilderstreit zwischen Bundesrepublik und DDR um das Brandenburger Tor
  • Anhang
  • Zehntes Kapitel: Logische, rhetorische und literarische Darstellungsformen
  • Die Methodenlehre zwischen Logik und Rhetorik
  • Logik als Kunst des Denkens
  • Philosophie und Dichtung: Descartes' Meditationen als Beispiel
  • Die literarisch-rhetorische Feinstruktur der Meditationen
  • Rhetorik der Wissenschaften
  • Abschließende Bemerkungen
  • Nachweise
  • Personenregister

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