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PERIPHERIE – Politik • Ökonomie • Kultur 2/2018

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Wissenschaftliche Vereinigung für Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik e.V.(Hg.), PERIPHERIE – Politik • Ökonomie • Kultur 2/2018 (2018), Verlag Barbara Budrich, 51379 Leverkusen, ISSN: 0173-184X, 2018 #2,

Descripción / Abstract

Die PERIPHERIE befasst sich aus interdisziplinärer Perspektive mit Politik, Ökonomie, Kultur und Gesellschaft in der ungleichen kapitalistischen und post-kolonialen Welt. Sie fordert und fördert die kritische Auseinandersetzung und Diskussion zwischen Nord und Süd, zwischen Wissenschaft und Bewegung, zwischen Theorie und Praxis. Die Artikel diskutieren Themen wie Globalisierung, Demokratisierung, ökonomische und ökologische Krisen oder Rassismus sowie Geschlechter-und Klassenverhältnisse. Die PERIPHERIE ist ein Forum, das mit theoretisch fundierten und empirisch gesättigten Beiträgen detailliertes Wissen um Zusammenhänge in den Peripherien in die aktuellen und allzu oft nur aus der Perspektive der Metropolen geführten Globalisierungsdiskurse einbringt. Die Grundhaltung der Redaktion ist herrschaftskritisch, und die weltweite Stärkung emanzipativer Bewegungen ist ihr ein wichtiges Anliegen. Die PERIPHERIE fordert und fördert die kritische Auseinandersetzung und Diskussion zwischen Nord und Süd, zwischen Wissenschaft und Bewegung, zwischen Theorie und Praxis. Sie veröffentlicht Originalbeiträge, die nach dem double-blind Peer-Review-Prinzip begutachtet wurden. Der Name PERIPHERIE geht auf das Begriffspaar Zentrum und Peripherie zurück, mit dem sich die Möglichkeit eröffnet, Prozesse von Verarmung und Ungleichheit im geographischen Süden und Norden strukturell zusammenzudenken. Dieser Ansatz ist aus Sicht der Redaktion in der über 30jährigen Geschichte der Zeitschrift aktuell geblieben, auch wenn weitere Konzepte und Theorierichtungen als sinnvolle Ansätze und alternative Perspektiven hinzugetreten sind.

Índice

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • Hein/Kößler: Zum Tod von Rainer Dombois (1943-2018)
  • Dietz/Wichterich: Die Welt verändern, damit sie bleibt. Zum Tod von Elmar Altvater (1938-2018)
  • Zu diesem Heft
  • Schwerpunkt
  • Schaffer/Ziai: Reaktionäre Alternativen zur „Entwicklung“? Zur Rehabilitierung der Post-Development-Konzepte in Thailand und im Iran
  • Matthews: Afrikanische Entwicklungsalternativen. Ubuntu und die Post-Development-Debatte
  • Praeg: Epistemologien des Südens und das Gespenst des leeren Signifikanten
  • Anderl: Entwicklung als Motiv für Herrschaft und Widerstand. Kohärenz und Fragmentierung während des Zivilgesellschaftsforums der Weltbankgruppe
  • Diskussion
  • Sachs: Papst vs. UNO. Sustainable Development Goals und Laudato si’: Abgesang auf das Entwicklungszeitalter?
  • Pillay: Alternativen zu „Entwicklung“. Antike Erbschaften, moderne Neuaufbrüche
  • Kößler: Auf der Suche nach Alternativen zur kapitalistischen Entwicklung. Russische Dorfgemeinde, Gandhi und Fallstricke der Solidarität
  • De Eguia Huerta: Vida Tranquila. Alternativen zur Entwicklung am Beispiel des Gender-Mainstreaming in Bolivien
  • Blau: Commoning und Wanderweidewirtschaft. Die Rechtler_innen im Oberallgäu
  • Dallmer: Glück als Entwicklungsziel? Idee und Praxis des Bruttonationalglück
  • PERIPHERIE-Stichwort
  • Ziai: Post-Development
  • Schultz: Subsistenzproduktion
  • Schmelzer: Degrowth & Postwachstum
  • Abwicklung des Nordens
  • Rezensionen
  • Engels: Gordon Crawford, Lena J. Kruckenberg, Nicholas Loubere & Rosemary Morgan (Hg.): Understanding Global Development Research. Fieldwork Issues, Experiences and Reflections. London: Sage 2017, 262 Seiten
  • Kößler: Michael Neocosmos: Thinking Freedom in Africa. Toward a Theory of Emancipatory Politics. Johannesburg: Wits University Press 2016, 644 Seiten
  • Kößler: Erik S. Reinert, Jayati Ghosh & Rainer Kattel (Hg.): Handbook of Alternative Theories of Development. Northampton, US-MA: Edward Elgar 2016, 812 Seiten
  • Kößler: Britta Becker, Maren Grimm & Jakob Krameritsch (Hg.): Zum Beispiel BASF. Über Konzernmacht und Menschenrechte. Wien: Mandelbaum 2018, 456 Seiten
  • Clausing: Multiwatch (Hg.): Schwarzbuch Syngenta. Dem Basler Agromulti auf der Spur. Zürich: edition 8 Verlagsgenossenschaft 2016, 316 Seiten
  • de Wolff: Reinhart Kößler & Henning Melber: Völkermord – und was dann? Die Politik deutsch-namibischer Vergangenheitsbearbeitung. Frankfurt a.M.: Brandes & Apsel 2017, 172 Seiten.
  • Barthel: Mechthild Exo: Das übergangene Wissen. Eine dekoloniale Kritik des liberalen Peacebuilding durch basispolitische Organisationen in Afghanistan. Bielefeld: transcript 2017, 446 Seiten, OpenAccess.
  • Tietje: Nikolai Huke: „Sie repräsentieren uns nicht.“ Soziale Bewegungen und Krisen der Demokratie in Spanien. Münster: Westfälisches Dampfboot 2017, 321 Seiten
  • Summaries
  • Zu den Autorinnen und Autoren
  • Gute Buchläden, in denen die PERIPHERIE zu haben ist

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