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Gesamtausgabe in 24 Bänden

Band 24: Nachträge. Dokumente. Bibliographien. Auflistungen. Indices

Georg Simmel

Cite this publication as

Georg Simmel, Otthein Rammstedt(Hg.), Gesamtausgabe in 24 Bänden (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518760826

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Descripción / Abstract

Der abschließende Band der Georg Simmel Gesamtausgabe versammelt nachträglich ermittelte Aufsätze, Texte aus dem Nachlass sowie Briefe; zudem präsentiert er alle bekannt gewordenen Dokumente zu Simmels Leben und wissenschaftlicher Karriere, die ausstehende Gesamtbibliographie seiner Schriften und diverse Auflistungen. Neben dem bewährten wissenschaftlichen Apparat bietet der Band darüber hinaus die Indices für die Gesamtausgabe, die den Inhalt aller 24 Bände über ein alphabetisches und chronologisches Verzeichnis der Texte und ein Gesamtnamenregister umfassend erschließen.

Descripción

<p>Georg Simmel wurde am 1. März 1858 in Berlin als jüngstes von sieben Kindern des Fabrikanten Edward Simmel und dessen Frau Flora (geb. Bodenstein) geboren und starb am 26. September 1918 in Straßburg. Die Familie ist jüdischer Herkunft, beide Elternteile traten jedoch schon früh zum christlichen Glauben über. Georg Simmel wurde evangelisch getauft. Von 1876 bis 1881 studierte er an der Berliner Universität Geschichte, Völkerpsychologie und Philosophie. Seine erste Promotionsschrift <em>Psychologisch-ethnologische Studien über die Anfänge der Musik</em> wurde von dem Philosophiehistoriker Zeller und dem Physiker Helmholtz wegen formaler Fehler und »zu gewagter« Thesen abgelehnt. Als Dissertation wird jedoch die prämierte Abhandlung <em>Darstellung und Beurteilungen von Kants verschiedenen Ansichten über das Wesen der Materie </em>akzeptiert. Nach Überwindung weiterer Hindernisse wurde er 1885 mit der Schrift<em> Kantische Studien</em> im Fach Philosophie habilitiert und an der Berliner Universität zum Privatdozenten ernannt. Mit der öffentlichen Antrittsvorlesung »Über das Verhältnis des ethischen Ideals zu dem logischen und dem ästhetischen« begann er seine sehr erfolgreichen Veranstaltungen, die auch gesellschaftlich große Resonanz fanden. Trotz seines akademischen Erfolgs wurde Simmel mit antisemitischen Ressentiments konfrontiert. So wurde 1898 sein erster Antrag auf Erteilung eines Extraordinariats vom Kultusministerium abgelehnt. 1908 scheiterte seine Berufung auf die zweite Professur für Philosophie in Heidelberg trotz der Empfehlungen von Max Weber und Eberhard Gothein am antisemitischen Gutachten des im Alldeutschen Verband engagierten Berliner Historikers Dietrich Schäfer (1845-1929). Heute gilt Simmel als einer der wichtigsten und faszinierendsten Vertreter der Soziologie des 20. Jahrhunderts, der entscheidend zur Formierung dieser Disziplin als eigenständiger Wissenschaft beigetragen hat.</p>


<P>Otthein Rammstedt ist Professor em. der Universität Bielefeld und ist Herausgeber der Georg Simmel Gesamtausgabe. </P>

Índice

  • [Cover]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhaltsübersicht
  • Nachträge
  • Aufsätze und Abhandlungen
  • Ungedrucktes aus dem Nachlaß
  • Miszellen
  • Briefe
  • Dokumente zu Simmels Leben und Werdegang
  • Übersicht
  • Gesamtbibliographie
  • Übersichten
  • Editorischer Bericht
  • Drucknachweise
  • Varianten und Nachweise
  • Siglen und Abkürzungen
  • Korrespondentenverzeichnis
  • Namenregister GSG 24
  • Indices zur Georg Simmel Gesamtausgabe in 24 Bänden
  • Übersicht
  • Gesamtinhaltsverzeichnis
  • Alphabetisches Titelverzeichnis nach Anfängen
  • Alphabetisches Titelverzeichnis nach Ordnungswörtern
  • Chronologisches Titelverzeichnis
  • Gesamtnamenregister
  • Anhang
  • Zur Geschichte der Georg Simmel Gesamtausgabe

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