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Der Diasporakomplex

Geschichtsbewusstsein und Identität bei Jugendlichen mit türkeibezogenem Migrationshintergrund der dritten Generation

Lale Yildirim

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Lale Yildirim, Der Diasporakomplex (2018), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839444146

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Descripción / Abstract

In Migrationsdiskursen wird einerseits von einem Zusammenhang zwischen Geschichtsbewusstsein und Integration ausgegangen, andererseits wird die heterogene Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte als homogene Gruppe unsachlich zusammengefasst. Diversitätskategorien und generationelle Differenzierung bleiben dabei unbeachtet, wodurch gruppenspezifische Einblicke fehlen.
Lale Yildirim hat daher an verschiedenen Schulformen empirisch das Geschichtsbewusstsein, die Integration und die Identitätskonstruktion autochthoner Schüler_innen sowie Schüler_innen mit türkeibezogenem Migrationshintergrund der dritten Generation erhoben. Die transdisziplinäre Studie analysiert den »Diasporakomplex« und das »doppelte semi-historische Bewusstsein« der Jugendlichen und ermöglicht eine Typologie historischer Identitätskonstruktion.

Descripción

Lale Yildirim (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte des Friedrich-Meinecke-Instituts an der Freien Universität Berlin und forscht empirisch zu den Themen Migrationsgesellschaft, Theorie und Praxis historischen Denkens und Diversität.

Reseña

»Die Dissertation ist von besonderer Bedeutung für aktuelle Diskussionen. Sie belegt auf überzeugende Weise Missstände und tritt verbreiteten Fehlannahmen entgegen.«
Bea Lundt, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 67/7-8 (2019)

»Diese Arbeit [wird] den geschichtsdidaktischen Diskurs in einem wesentlichen Maße bereichern und letztlich ebenso interdisziplinär Aufmerksamkeit finden.«
Sebastian Barsch, www.sehepunkte.de, 19/7-8 (2019)

»[Das Buch] ist somit eine Bereicherung für die Geschichtsdidaktik und bietet Erkenntnisse, die pauschalisierenden Behauptungen über das Geschichtsbewusstsein- und Interesse von Jugendlichen mit Migrationshintergrund fundiert entgegentreten können. Es wäre wünschenswert in Zukunft ähnlich differenzierte Erkenntnisse über das Geschichtsbewusstsein weiterer Zielgruppen zu erhalten.«
Lucas Frings, http://lernen-aus-der-geschichte.de, 24.10.2018

Besprochen in:
IDA-NRW, 3 (2018)

Índice

  • Cover
  • Inhalt
  • Danksagung
  • Vorwort
  • IdentItät durch GeschIchte
  • 1. Identität(en) in Erzählung(en) – Meine, deine oder unsere Geschichte(n)?
  • 2. Grundlagen und Vorüberlegungen
  • 2.1 Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft – Elifs Geschichte(n)
  • 2.2 Integration – Wie kann Elif dazugehören?
  • 2.3 Identität – Auf der Suche nach Elif
  • 2.4 Wer Ist Elif? – Doppelt semi-historisches Bewusstsein
  • 2.5 Kann Elif teilhaben, wenn sie historisch denken kann?
  • 3. Forschungsstand – Wer kennt Elif?
  • 3.1 Teilhabe an Gesellschaft
  • 3.2 Geschichtsbewusstsein von Jugendlichen mit und ohne MigratIonshintergrund
  • 3.3 Wer kennt Elif?
  • 4. Von der Theorie zur Empirie – Annäherungen an Elif
  • 4.1 Forschungsziele
  • 4.2 Forschungsdesign
  • 4.3 Sample und Datenerhebung
  • 4.4 Methodisches Vorgehen der empirischen Erhebung
  • 4.5 Operationalisierung
  • 4.6 Zentrale Ergebnisse der quantitativen Erhebung
  • 4.7 Ergebnisse der qualitativen Erhebung
  • 4.8 Zusammenfassung der Ergebnisse
  • 5. Wir sind Elif
  • 5.1 Geschichtsbewusstsein und IntegratIon
  • 5.2 Typen historischer Identitätskonstruktion
  • 5.3 Fallbeispiele
  • 6. Methodendiskussion
  • 7. Zum Zusammenhang zwischen Geschichtsbewusstsein und Integration
  • 8. Geschichtsbewusstsein
  • 8.1 Streitbare Thesen
  • 8.2 Weiterhin bestehende Forschungsdesiderate
  • Literatur
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Transkriptionsregeln

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