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Die Macht der historischen Handlung

Sklaverei und Emanzipation in der britischen und französischen Erinnerungskultur seit Ende der 1990er Jahre

Sonja Dinter

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Sonja Dinter, Die Macht der historischen Handlung (2018), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839443255

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Descripción / Abstract

Die Ansiedlung von Menschen unterschiedlicher Herkunft hat in vielen Nationalstaaten dazu geführt, dass Distanzen zwischen »uns« und »ihnen« räumlich und symbolisch neu arrangiert werden müssen. Dies betrifft auch die ehemaligen Kolonialmetropolen Frankreich und Großbritannien, in denen Debatten um Integration und Diskriminierung mit einer ebenso umstrittenen Neureflexion der nationalen Vergangenheit verknüpft sind. So hat der transatlantische Sklavenhandel seit den 1990er Jahren erinnerungskulturelle Bedeutung gewonnen.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung analysiert Sonja Dinter Konflikte und Wege postkolonialer Geschichtspolitik, die die Umverteilung von Handlungsmacht in Geschichte und Gegenwart verarbeiten muss.

Descripción

Sonja Dinter (Dr.), geb. 1983,
legte ihren Weg zur promovierten Historikerin an den Universitäten Gießen, Bordeaux III und Kassel zurück. Im Anschluss an Forschung und Lehre mit Schwerpunkten in den Bereichen Kolonialgeschichte und Historik ist sie im Wissenschaftsmanagement tätig.

Índice

  • Cover
  • Inhalt
  • I Die Macht der historischen Handlung
  • Einleitung
  • Agency im Schnittpunkt der Untersuchungsebenen
  • II Konflikterinnerung und Erinnerungskonflikt
  • Die umstrittene Geschichte
  • Die umstrittene Erinnerung
  • III Die nationalen Erinnerungsdebatten
  • Entwicklung der Erinnerung in Großbritannien
  • Entwicklung der Erinnerung in Frankreich
  • IV Vergleichende Interpretation
  • Umstrittene historische Handlungen
  • Fazit
  • V. Quellen und Literatur

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