Comprar acceso. Iniciar sesión

Zum Verhältnis formellen und informellen Lernens in der frühen Adoleszenz

Anke Wischmann

Cite this publication as

Anke Wischmann, Zum Verhältnis formellen und informellen Lernens in der frühen Adoleszenz (2017), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2017 #04, S.399

Tracked since 05/2018

97
downloads
12
quotes

Descripción / Abstract

Der vorliegende Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse einer qualitativ-rekonstruktiven Studie zum Verhältnis von informellem und formellem Lernen in der Adoleszenz vor. Lernen wird dabei als relationaler und kontextgebundener Prozess verstanden, der sich in Abhängigkeit von strukturellen und psychosozialen Bedingungen vollzieht. Aus einer intersektionalen Perspektive kann rekonstruiert werden, dass Lernen nicht nur in ganz unterschiedlicher Weise erfahren wird, sondern dass auch die Verhältnisse von Informellem und Formalem komplex und vielschichtig sind. So wird noch einmal eindrücklich deutlich, dass "Passungsverhältnisse" im Hinblick auf herkunftsbedingte Bildungsdisparitäten weder einfach zu beschreiben noch herzustellen sind.

Schlüsselwörter: Lernen, Informelles Lernen, Adoleszenz, Diversität, Rekonstruktive Forschung, Intersektionalität

This paper presents the results of a reconstructive qualitative study on the relationship between informal and formal learning in adolescence. Learning is understood as a relational and contextual process that is experienced within structural and psychosocial conditions. From an intersectional perspective, it is possible to reconstruct that learning is experienced not only in very different ways, but also that the interrelations of informal and formal are complex and multifaceted. Thus, it becomes once more impressively clear that learning disparities are not easy to describe in terms of social inequalities.

Keywords: learning, informal learning, adolescence, diversity, qualitative research, intersectionality

Otros documentos del mismo número

    Títulos relacionados

      Otros títulos del mismo autor