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Alternativen zur Vollbeschäftigung

Die Transformation von Arbeit und Einkommen

Georg Vobruba

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Georg Vobruba, Alternativen zur Vollbeschäftigung (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518755549

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Descripción / Abstract

Vollbeschäftigung – das war einmal, das kommt nie wieder. Dennoch orientierten sich bislang fast alle politischen Reformvorschläge an »mehr Beschäftigung« und einige gar an Vollbeschäftigung. Auch wenn die Versprechen auf Vollbeschäftigung inzwischen immer zaghafter werden, denkt noch niemand ernsthaft daran, die wichtigsten gesellschaftlichen Institutionen der veränderten Situation anzupassen. Die Fixierung auf Vollbeschäftigung hat dazu geführt, dass Politiker und Sozialwissenschaftler einen epochalen gesellschaftlichen Wandel verschlafen haben. Deren drohender Realitätsverlust kontrastiert mit dem Realitätssinn der Leute, die zunehmend ihr Einkommen aus unterschiedlichen Quellen beziehen. Mischeinkommen – das wird Normalität. Doch welche Risiken, welche Chancen bergen die sich neu entwickelnden Muster von Arbeit und Einkommen? Und wie wird unsere Gesellschaft bis 2040 aussehen, wenn der Arbeitsmarkt durch die demographische Entwicklung deutlich entlastet wird? Georg Vobruber zeigt in dieser brisanten Untersuchung also nicht nur, welche Alternativen zur Vollbeschäftigung angesichts der fundamentalen Transformation von Arbeit und Einkommen die Politik in Zukunft anbieten muss, sondern auch welche Alternativen die Einzelnen bereits ergreifen.

Índice

  • [Cover]
  • [Informationen zum Buch und Autor]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhalt
  • 1. Einleitung
  • 2. Ein, zwei, drei Einkommen – alt
  • I. Naturaleinkommen und Geldlöhne
  • II. Naturaleinkommen, Geldlöhne und Sozialleistungen
  • III. Die Konstruktion der Arbeitslosigkeit
  • 3. Die Vollbeschäftigungsgesellschaft
  • 4. Vollbeschäftigung ist unwahrscheinlich
  • I. Besonderheiten der Angebotsseite des Arbeitsmarkts
  • II. Notwendigkeit und Machbarkeit
  • 5. Wer will Vollbeschäftigung?
  • I. Von der "Vollbeschäftigung" zur "Arbeitslosigkeit als unserer größten Sorge"
  • II. Interessenpositionen zur Vollbeschäftigung
  • 6. Ein "Bündnis für Arbeit"?
  • I. Erfolgsbedingungen neokorporatistischer Arrangements
  • II. Zwei Dilemmata eines Bündnisses für Arbeit
  • III. Erfolgreiche Beispiele
  • IV. Politischer Tausch und ökonomische Funktionszusammenhänge
  • 7. Die doppelte Krise der Lohnarbeit
  • I. Die Voraussetzungen des Diskurses
  • II. "Nützliche Arbeitslosigkeit"
  • III. Pragmatische Dualwirtschaft
  • IV. Grundeinkommensdiskussion
  • V. Konsequenzen
  • 8. Wer sitzt in der Armutsfalle?
  • I. Ein Grundsatzproblem
  • II. Das Armutsfallen-Theorem zwischen institutioneller Struktur und individuellem Handeln
  • III. Die Sachdimension: Zusätzlicher Nutzen, zusätzliche Kosten
  • IV. Die Zeitdimension: Nutzen und Kosten in unterschiedlichen Zeithorizonten
  • Exkurs: Theorie als Akteurswissen, theorieanaloges Akteurswissen, Aneignung des Realismus der Leute
  • V. Mehrdimensionale Entscheidungsprozesse
  • V. Folgen des Entscheidungsproblems
  • 9. Inklusion/Exklusion – unfreiwillig/freiwillig
  • I. Grundbegriffe
  • II. Dynamisierung
  • III. Vor allem: Geld
  • IV. Legal, illegal
  • V. Die Sicht der Leute
  • 10. Ein, zwei, drei Einkommen – neu
  • I. Geldlöhne, Sozialleistungen, Gewinne
  • II. Chancen, Risiken und Nebenwirkungen
  • 11. Was kommt nach der Vollbeschäftigungsgesellschaft?
  • Literatur

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