Inklusion als handlungsleitendes Ziel der Kinder- und Jugendarbeit

Gunda Voigts

Cite this publication as

Gunda Voigts, Inklusion als handlungsleitendes Ziel der Kinder- und Jugendarbeit (24.02.2024), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0012-0332, 2012 #4, S.166

44
accesses

Descripción / Abstract

Gunda Voigts erörtert wie Inklusion als ein handlungsleitendes Ziel für die Kinder- und Jugendarbeit verstanden werden kann. Inklusion soll Behinderung als eine gesellschaftliche und soziale Konstruktion überwinden. Die Autorin grenzt den Begriff der Inklusion von dem weniger umfassenden Begriff der Integration ab. Während Integration die Anpassung Einzelner oder von Minderheiten an eine Praxis der Mehrheit erwartet, bedeutet Inklusion, die Rahmenbedingungen des Zusammenlebens so zu gestalten, dass jedem Menschen, so wie er ist, die volle gesellschaftliche Teilhabe offensteht. Inklusion stellt also die Verschiedenheit der Menschen in den Vordergrund und versteht diese als Normalität. Die Autorin entwirft eine Jugendarbeit, die einem solchen Anspruch gerecht wird, stellt Beispiele vor und beschreibt Entwicklungsschritte auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendarbeit. Sie fordert einen Mentalitätswandel von der Integration zur Inklusion. -- --

Otros documentos del mismo número

    Títulos relacionados

      Otros títulos del mismo autor