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Vorderasiatische Altertumskunde

Marlies Heinz

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Marlies Heinz, Vorderasiatische Altertumskunde (2009), Narr Francke Attempto, 72070 Tübingen, ISBN: 9783823374763

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Descripción / Abstract

Eine systematische Einführung in die Vorderasiatische Altertumskunde gab es bisher nicht, doch macht die Neugestaltung der Studiengänge im Zuge der Einführung des B.A. allen Studienanfängern Überblicke über die bisherigen Teilbereiche des Faches zur Pflicht. Die vorliegende Einführung aus der Reihe bachelor-wissen ist explizit für die neuen Studiengänge konzipiert. Das inhaltliche Konzept folgt der modernen, kulturgeschichtlich orientierten Lehrpraxis: das Material wird interpretierend verwendet mit dem Ziel, aus den archäologischen Ergebnissen historische Ereignisse zu rekonstruieren. Zahlreiche Tafeln, Folien und Abbildungen, die übersichtliche Gestaltung und die klare Sprache machen das Buch für die Studierenden zu einer so unterhaltsamen wie informativen semesterbegleitenden Lektüre; Lehrende erhalten durch die Gliederung in 14 Einheiten einen Vorschlag für die Gestaltung ihrer Semesterveranstaltung.

Índice

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einheit 1: Einführung in die Vorderasiatische Altertumskunde
  • 1.1 Vorderasiatische Archäologie/Vorderasiatische Altertumskunde – was ist das?
  • 1.2 Geographische Lokalisierung
  • 1.3 Chronologischer Rahmen
  • 1.4 Vergangenheit ausgraben und Geschichte rekonstruieren – aber wie? Erste Reflexionen, mit denen das Studium beginnt
  • 1.5 „Wissensproduktion Alter Orient“: Was erinnert wird und warum
  • 1.6 Vorderasiatische Archäologie – die Archäologie der Anfänge
  • 1.7 Fazit
  • Einheit 2: Wie alles anfing: Neolithisierung – Urbanisierung – Schrifterfindung
  • 2.1 Eine irreversible Entwicklung: Der Neolithisierungsprozess im Fruchtbaren Halbmond
  • 2.2 Sprache, Gesten, Mimik, Handeln – Bilder, Bauten, Artefakte:alles ist und alles dient der Kommunikation
  • 2.3 Die Neolithische „Revolution“ – Rückblick und Ausblick
  • 2.4 Weiterführende Literatur
  • Einheit 3: Megacities – das Stadtleben fing in Uruk an(Teil 1)
  • 3.1 Megacities heute
  • 3.2 Megacities vor 5.000 Jahren
  • 3.3 Uruk in der Urukzeit – Lebens- und Herrschaftsweisen im Wandel:ein Modell
  • 3.4 Tradition, Raumgestaltung und die Symbolik einer neuen Macht
  • Einheit 4: Megacities – das Stadtleben fing in Uruk an (Teil 2)
  • 4.1 Machtwechsel im Kontext urbaner Entwicklung und die Auswirkungen auf die Gestaltung des Raumes
  • 4.2 Bild und Macht
  • 4.3 Konkurrierende Mächte zur Urukzeit? – Texte und ihre Hinweise auf die herrschende Ordnung
  • 4.4 Raumordnungen und konkurrierende Mächte:Texte – Bilder – Raumstruktur
  • 4.5 Fazit: Architektur und Macht
  • 4.6 Noch einmal zurück zum Thema Kommunikation
  • 4.7 Schreiben will gelernt sein – und Lesen auch
  • 4.8 Bilder im urbanen Raum
  • 4.9 Gebauter Raum – urbaner Kontext
  • 4.10 Weiterführende Literatur
  • Einheit 5: Die erste Globalisierung ging vom Nahen Ostenaus: Das „Uruk World-System“ (4. Jt. v. Chr.)
  • 5.1 Globalisierung, was ist das eigentlich?
  • 5.2 Uruk und das Uruk World-System
  • 5.3 Globalisierung ist mehr als nur globaler Gütertransfer:Auswirkungen auf die Organisation des Politischen zur Urukzeit
  • 5.4 Habuba Kabira – Architektur und Raumordnung einer Schaltstelle des globalen Wirtschaftens
  • 5.5 Fazit: Urbanisierung – Globalisierung …
  • 5.6 Weiterführende Literatur
  • Einheit 6: Eine neue Etappe der Kommunikationstechnik:die dauerhafte Aufzeichnung sprachlicher Äußerungen seit der Frühdynastischen Zeit(Mitte 3. Jt. v. Chr.)
  • 6.1 Gesprochene Sprache – in Texten erfasst
  • 6.2 Aus Texten erstmals abzulesen: Sicherung des gemeinsamen(Über-)Lebens in einem fruchtbaren, aber potentiell störanfälligen Naturraum
  • 6.3 Erstmals schriftlich kundgetan: Wie Mann korrekt zur Herrschaftkam … und Frau zur Macht gelangte
  • 6.4 Wasserknappheit – ein hochaktuelles Krisenphänomen mit einer mehr als 4.000-jährigen Geschichte
  • 6.5 Krieg in Mesopotamien – die Geierstele berichtet
  • 6.6 Krieg und Gewalt sind keine neuzeitlichen Phänomenepolitischen Handels
  • 6.7 Funktionen der Religion im Alten Orient
  • 6.8 Fazit: Was die Texte deutlich machen
  • 6.9 Weiterführende Literatur
  • Einheit 7: Die erste Rebellion der Weltgeschichte
  • 7.1 Urukagina von Lagaš, der erste Rebell der Weltgeschichte
  • 7.2 Lokal sozialisiert, aber nicht aus den Kreisen stammend,die traditionell die Thronanwärter stellten
  • 7.3 Rebellion als Voraussetzung für Reformen zur Wiederherstellung der Tradition
  • 7.4 Rebellion, Repräsentation und die Konstruktion von Wirklichkeit
  • 7.5 Die Repräsentation des Urukagina und die Wirkungsmacht der Traditionen
  • 7.6 Weiterführende Literatur
  • Einheit 8: Das erste Weltreich der Geschichte und sein Protagonist Sargon von Akkad (ca. 2340–2280 v. Chr.)
  • 8.1 Sargon – ein „No-Name“, der sich ins Königsamt putschte
  • 8.2 Die neue Ordnung sollte niemandem verborgen bleiben – weder in Kiš …
  • 8.3 … noch in den umliegenden Regionen
  • 8.4 Sargon, der Neuerer, ein kühnes Image – und zugleich politisch nachvollziehbar
  • 8.5 Fazit
  • 8.6 Weiterführende Literatur
  • Einheit 9: Nicht Gottes Sohn – Stadtgott wollte Naramsin von Akkad sein (2270–2220 v. Chr.)
  • 9.1 Ein Mensch wird zum Gott
  • 9.2 Die Beziehungen der südmesopotamischen Stadtkönige zuden Göttern
  • 9.3 Der „dritte Weg“: Naramsins Zugang in die Welt der Götter
  • 9.4 Das akkadische Herrschaftssystem
  • 9.5 Der Weg zur Vergöttlichung des Naramsin – noch einmal im Detail betrachtet
  • 9.6 Gründe und Konsequenzen der Vergöttlichung
  • 9.7 Religion und Politik
  • 9.8 Ausblick: die Vergöttlichung im Bild
  • 9.9 Weiterführende Literatur
  • Einheit 10: Alles was Recht ist …wird schriftlich festgehalten
  • 10.1 Was heißt „Recht“?
  • 10.2 Krieg der Städte, Un-Recht und Un-Ordnung:Die Geierstele berichtet
  • 10.3 Machtmissbrauch, Rechtsverstöße, Rebellion – die Reformtexte des Urukagina
  • 10.4 Keine Geschichten mehr: mit dem Kodex Urnammu(2100–2000 v. Chr.) liegt erstmals eine Gesetzessammlung vor
  • 10.5 Der wohl bekannteste Kodex der altorientalischen Geschichte :Der Kodex Hammurabi
  • 10.6 Kein wirkliches Fazit, vielmehr eine Aufstellung offener Fragen!
  • 10.7 Weiterführende Literatur
  • Einheit 11: Migranten erobern das Königtum
  • 11.1 Migration heute
  • 11.2 Migrationsforschung: ein ideales Feld für interdisziplinäre Forschungen
  • 11.3 Die Kassiten: Migranten avancieren zur Herrscherelite
  • 11.4 Migration seit 4.000 Jahren – Sozialforschung und Vorderasiatische Altertumskunde im Vergleich
  • 11.5 Fazit: Zwei Sichtweisen auf ein und denselben Sachverhalt
  • 11.6 Weiterführende Literatur
  • Einheit 12: Europa lernt Schreiben und Lesen:Das Wissen bringen die Phöniker
  • 12.1 Die Entwicklung einer Alternative zur Silbenschrift in Ugarit (Mitte 2. Jt. v. Chr. )
  • 12.2 Die Phöniker und ihr Anteil an der Alphabetisierung Europas
  • 12.3 Fazit: Der Nahe Osten und Europa – eine glückliche Begegnung mit unübersehbaren Folgen
  • 12.4 Weiterführende Literatur
  • Einheit 13: „Hyperkulturalität“ – die neue Bilderweltder Perser
  • 13.1 Das Weltreich der Perser: Kultur, Politik und Kulturpolitik
  • 13.2 Der Aufstieg der Achämeniden zur Weltmacht
  • 13.3 Das Politische der Hyperkultur
  • 13.4 Weiterführende Literatur
  • Einheit 14: Fazit: Viele Anfänge, viel Neues – und wasSie nach dem Studium dieser Einführung noch nicht wissen
  • 14.1 Epochen
  • 14.2 Methoden und Disziplinen
  • 14.3 Theoretische Archäologie
  • 14.4 Weiterführende Literatur
  • Zeittafel
  • Abbildungsnachweise

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