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Gilmore Girls – mehr als eine Fernsehserie?

Sozialwissenschaftliche Zugriffe

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Maria Anna Kreienbaum(Hg.), Katharina Knoll(Hg.), Gilmore Girls – mehr als eine Fernsehserie? (2011), Verlag Barbara Budrich, 51379 Leverkusen, ISBN: 9783847403906

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Descripción / Abstract

Der Fernsehserien-Boom der letzten Jahre hat auch die Gilmore Girls in Deutschland erfolgreich gemacht. Was aber ist das Besondere an dieser Serie? Die Themen gehen über die Suche nach dem Mann fürs Leben hinaus: Es geht um Lebensentwürfe und um die Verstrickungen in der Familie, um Begrenzungen und Befreiung, um Selbstverwirklichung und Anpassung. Nicht zuletzt stellt sich den (jungen) ZuschauerInnen die Frage: Wenn Rory das kann, kann ich das dann auch? Die in diesem Band versammelten Beiträge bewegen sich auf der Schnittstelle zwischen Erkenntnissen wissenschaftlicher Sozialforschung und den Unterhaltungsbedürfnissen der (vornehmlich weiblichen) Zuschauer: Was macht die Serie so erfolgreich? Wie entsteht die Anbindung der ZuschauerInnen und auf welche Weise werden die zentralen Themen abgehandelt? Welche Frauen- und Familienbilder werden transportiert und inwieweit bilden sie mögliche Handlungsmuster für die ZuschauerInnen ab? Die Zugänge sind stadtsoziologisch, geschlechtertheoretisch, mediensoziologisch und sozialpsychologisch orientiert und beziehen sich zugleich auf Fernseherlebnisse, die zwar geteilt werden, aber für jede ZuschauerIn eine individuelle Bedeutung haben. Aus dem Inhalt: Katharina Knoll, Maria Anna Kreienbaum, Über Freizeitinteressen zur Wissenschaft und zurück Maria Anna Kreienbaum, Warum verzaubert uns eine amerikanische Fernsehserie? Katharina Knoll, Frauen schauen Fernsehserien. Medienaneignung und Identität am Beispiel der Gilmore Girls Katharina Knoll, Maria Anna Kreienbaum, Hegemoniale Weiblichkeit? Geschlechterkonstruktionen bei den Gilmore Girls Katharina Knoll, Frauenbilder und -rollen. Eine diskursive Betrachtung der Gilmore Girls und des Genres der Fernsehserie Bastian Dannenberg, Der Umgang mit Freiheit in der Serie Gilmore Girls Jana-Eileen Hüsmert, Mythos und Nostalgie. Gemeinschaftliches Leben in Stars Hollow Martina Mescher, Dare to be different

Reseña

Mit ihrem Sammelband liefern Kreienbaum und Knoll nicht nur im wissenschaftlichen Diskurs, sondern auch in der Diskussion um einen 'neuen Feminismus' lesenswerte Denkanstöße.
Junge Welt Nr. 256, 04.11.2011
Aus stadt- und mediensoziologischer, geschlechtertheoretischer sowie soziapsychologischer Sicht wird hier ergründet, warum die Serie so erfolgreich ist und welche Frauen- und Familienbilder sie transportiert. [...] Der Sammelband ist nicht nur für Sozialwissenschaftler interessant. Auch Gilmore Girls-Fans können sich damit aus neuen Blickwinkeln an die Serie annähern. Dies wird deren Zauber nicht brechen - ihn aber um den Spaß analytischen Erkennens bereichern.
Schnüss - Das Bonner Stadtmagazin 10/2011
"Gilmore Girls - mehr als eine Fernsehserie?" leistet einen wertvollen Beitrag zurwissenschaftlichen Untersuchung von TV-Serien, denn sie zeigt, dass Serien nicht bloße Trivialunterhaltung sind, sondern durchaus Stoff für seriöse wissenschaftlicheDiskussionen bieten.
Suite101.de, 11.07.2011
Gilmore Girls ist eine amerikanische Fernsehserie, die nun Stoff wissenschaftlicher Auseinandersetzung wurde. Im Mittelpunkt der Familienkomödie stehen Mutter und Tochter. An der Bergischen Universität Wuppertal hat sich eine Erziehungswissenschaftlerin mit ihren Studentinnen der Serie angenommen.
DRadio, 16.06.2011
Die Gilmore Girls gelten als Kult. Darum haben zwei Erziehungswissenschaftlerinnen der Bergischen Universität Wuppertal wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Serie gezogen und als Buch veröffentlicht.
DRadio Wissen, 30.05.2011
Im Buch 'Gilmore Girls - mehr als eine Fernsehserie?' suchen die fünf Autoren und ihre Helfer nach den Gründen, warum diese Serie so verzaubert. [...] Das Buch, herausgegeben von Maria Anna Kreienbaum und Katharina Knoll, sucht aber auch nach Zusammenhängen mit dem Feminismus. So gibt es in der Serie keine Cheerleader oder andere typische High School Hierarchien - alles dreht sich um spleenige, liebenswerte Frauen, die ehrgeiziger sind als die an ihrer Seite spielenden Männer.
Laxmag.de, 03.05.2011
Die Autorinnen bearbeiten ihre Themen aus stadtsoziologischer, geschlechtertheoretischer, mediensoziologischer oder sozialpsychologischer Perspektive. Das Buch entstand aus einem Projekt mit Studierenden im Wintersemester 2009/2010.
Juraforum.de, 05.04.2011
Die Erziehungswissenschaftlerin Professor Maria Anna Kreienbaum und ihre Mitarbeiterin Katharina Knoll von der Bergischen Universität Wuppertal haben ein Buch veröffentlicht über die Fernsehserie "Gilmore Girls". [...] Die beiden Forscherinnen fragen, warum [die Serie so erfolgreich] ist. Und sie stellen fest, dass neben dem Unterhaltungseffekt der Serie die Gilmore Girls als Identifikationsmodelle besonders weiblicher Zuschauer dienen sowie als Anschauungsmaterial für Männer; denn ein Drittel der Zuschauer ist männlich, so die Wuppertaler Forscherinnen. Die Handlungsmuster und auch das Umgehen miteinander besitzen das Potential zum Modellcharakter auch für deutsche Zuschauerinnen, zumindest aber dienen die Gilmore Girls als Projektionsfläche für eigene Lebensentwürfe.
WDR5 -Scala, Sendung vom 12.04.2011
Unkonventioneller kann ein Forschungsprojekt kaum sein: Gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Katharina Knoll hat sich die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum von der Bergischen Universität mit den "Gilmore Girls" befasst. Jetzt geben sie ein Buch heraus, das sich aus sozialwissenschaftlicher Sicht der erfolgreichen US-Fernsehserie annimmt. [...] Dass die Gilmore Girls vor allen Dingen beim weiblichen Publikum gut ankommen, ist ebenso Gegenstand der Aufsatzsammlung wie die Frage, wie es solchen Fernsehserien gelingt, ihre Zuschauer über Jahre hinweg zu faszinieren. Auch Rollenbilder und der Umgang mit Freiheit und die Kleinstadt-Nostalgie in Stars Hollow sind Themen des Buchs, das aus einem Projekt mit Studierenden im Wintersemester 2009/2010 heraus entstanden ist.
Westdeutsche Zeitung, 31.03.2011
3 gute Gründe [Abschalt-Ritual, Entlastungs-Moment, Hirn-Futter] sich Fernsehserien reinzuziehen - wissenschaftlich belegt von Katharina Knoll, 25, Erziehungswissenschaftlerin und Mitherausgeberin des Buches: »Gilmore Girls - mehr als eine Fernsehserie?«
Brigitte Balance 3/2011

Descripción

Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum Fachbereich Pädagogik, Bergische Universität Wuppertal. Katharina Knoll wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bergische Universität Wuppertal.

Índice

  • Cover
  • Gilmore Girls – mehr als eine Fernsehserie?
  • Inhalt
  • Über Freizeitinteressen zur Wissenschaft und zurück
  • Warum verzaubert uns eine amerikanische Fernsehserie?
  • Frauen schauen Fernsehserien – Medienaneignung und Identität am Beispiel der Gilmore Girls
  • Hegemoniale Weiblichkeit? Geschlechterkonstruktionen bei den Gilmore Girls
  • Frauenbilder und -rollen. Eine diskursive Betrachtung der Gilmore Girls und des Genres der Fernsehserie
  • Der Umgang mit Freiheit in der Serie Gilmore Girls
  • Mythos und Nostalgie. Gemeinschaftliches Leben in Stars Hollow
  • Dare to be different

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