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Jakob I. (1566 - 1625)

König von England und Schottland

Ronald G. Asch

Cite this publication as

Ronald G. Asch, Jakob I. (1566 - 1625) (2005), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170232464

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Descripción

Prof. Dr. Ronald G. Asch lehrt Neuere Geschichte an der Universität Freiburg.

Descripción / Abstract

Jakob I. von England, Sohn Maria Stuarts, wurde 1567 als Kind zum schottischen König (Jakob VI.) gekrönt. Nach Jahrzehnten des Chaos war er der erste schottische König, der das Land wieder befriedete. 1603 bestieg der den englischen Thron als Nachfolger der Virgin Queen Elisabeth I.
In England stieß er auf Vorbehalte, die sein oft undiplomatisches Auftreten, seine Günstlingswirtschaft und seine Neigung zur Verschwendung verstärkten. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass Elisabeth I. viele politische und finanzielle Strukturprobleme ungelöst hinterlassen hatte.
Jakobs europäische Friedenspolitik konnte zwar den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges nicht verhindern, muss aber als ehrliches Bemühen um eine Überwindung der religiösen und machtpolitischen Gegensätze der Epoche gewürdigt werden.
So war Jakobs Regierungszeit gekennzeichnet von den Möglichkeiten und Grenzen monarchischer Herrschaft in einer Zeit, in der die konfessionellen Gegensätze auch die Legitimität der Könige und ihrer Autorität in Frage stellten.

Extracto

Índice

  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Vorbemerkung
  • Abbildungen
  • I. Einleitung: Zwischen Königsmord und Gottesgnadentum: Jakob I. als Herrscher
  • II. Jakob VI. als König von Schottland (1567-1603)
  • Das Erbe Maria Stuarts
  • Adelsparteien und Regentschaften
  • Selbstständige Herrschaft und Politische Konsolidierung
  • Die Gowrie Conspiracy und die englische Thronfolge
  • III. Das schwierige Erbe der Virgin Queen: König und Parlament in England (1603 -1610)
  • Strukturelle Probleme
  • Krone und Parlament (1604 -1607)
  • Das Scheitern des Great Contract
  • IV. "Und ich mache sie zu einem einzigen Volk in meinem Lande" - Schottland, Irland und das britische Problem (1603-1625)
  • Die englisch-schottische Union
  • Die gälische Peripherie der Stuart-Monarchie: die Highlands und Irland
  • Herrschaft aus der Ferne: Schottland nach 1603
  • V. Zwischen Korruption und Repräsentation: Der Hof des Königs
  • Patronage und Ökonomie der Gunst
  • Die Freunde des Königs: das Favoritenregiment
  • Eine eklektizistische Hofkultur
  • VI. Rex doctus: Jakob I. als gelehrter Polemiker und Verteidiger des Gottesgnadentums
  • Im Kampf gegen die Monarchomachen
  • Politik und Eschatologie
  • Die Frühschriften des Königs
  • Gottesgnadentum und päpstlicher Suprematsanspruch
  • Ein Verfechter des Absolutismus?
  • VII. Jakob I. als zweiter Konstantin: Der König und das Kirchenregiment
  • Ein Theologe auf dem Königsthron?
  • Die englische Kirche zu Beginn des 17. Jahrhunderts
  • Hampton Court und die Folgen
  • Der König und der Katholizismus
  • Die Grenzen der Ausgleichspolitik
  • VIII. Finanzielle Dauerkrise, juristische Konflikte und persönliches Regiment (1611-1620)
  • Regieren ohne Parlament
  • Politik und Common Law: Der Kampf mit Sir Edward Coke
  • Die Außenpolitik des Königs
  • IX. Im Schatten des Krieges: Letzte Jahre und Tod (1621-1625)
  • Die außenpolitische Krise und das Parlament von 1621
  • Die spanische Heirat
  • Der Weg in den Krieg: Das Ende einer Epoche
  • X. Resümee: Ein Europäer auf dem britischen Thron
  • Abkürzungen
  • Anmerkungen
  • Bibliographie
  • I. Allgemeines
  • II. Schottland vor 1603 und das britische Problem nach 1603
  • III. Parlament, Finanzpolitik und Verfassungsprobleme in England
  • IV. Hof und Favoriten
  • V. Der König als Autor und Staatstheoretiker
  • VI. Kirchenpolitik und konfessionelle Fragen in England
  • VII. Außenpolitik
  • VIII. Irland (vergl. auch die Literatur zum "britischen Problem" unter Abschnitt II)
  • Namens- und Ortsregister

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